Berlin : Milleniumsfeier in Berlin: Zur Silvesterparty werden die Straßen gesperrt

Matthias Oloew

Bis zu einer Million Gäste werden zur Silvesterfeier in der Innenstadt erwartet. Polizei, Feuerwehr und Veranstalter wollen ein Höchstmaß an Sicherheit gerantieren. So wird es auch in diesem Jahr wieder so genannte operative Sperren geben, wenn Teile des Veranstaltungsgeländes überfüllt sein sollten. Die Polizei empfiehlt, sich frühzeitig zu entscheiden, wo gefeiert werden soll. "Ab 23 Uhr ist erfahrungsgemäß alles dicht, und da ist ein Fortkommen kaum noch möglich", erklärt Jürgen Schubert von der zuständigen Polizeidirektion 3. Auch in diesem Jahr ist es verboten, eigene Feuerwerkskörper auf der Partymeile abzubrennen. Dafür gibt es eine Feuerwerksshow vor Mitternacht an der Siegessäule und ein Höhenfeuerwerk am Brandenburger Tor zum Jahreswechsel.

Feuerwerk und Rotes Kreuz bereiten sich auf einen Großeinsatz vor. Der S-Bahnhof Unter den Linden wird gesperrt sein und soll als Sanitätsstation dienen. Von hier aus sollen Verletzte in Krankenhäuser transportiert werden können. Für die Anreise zur Partymeile empfiehlt der Veranstalter, auf jeden Fall Busse und Bahnen zu nutzen. Das drei Kilometer lange Partygelände, das sich diesmal zwischen dem S-Bahnhof Tiergarten und der Kreuzung von Glinkastraße und Unter den Linden erstreckt, wird weiträumig abgesperrt. Die ersten Straßen werden bereits am 28. Dezember nicht mehr passierbar sein. Am 3. Januar sollen sämtliche Straßensperrungen aufgehoben sein.

Für Notfälle hat die Polizei vorsorglich einen Sicherheitsplan für das Feiergelände am Pariser Platz aufgestellt und Fluchtwege über das Grundstück der künftigen Amerikanischen Botschaft und in Richtung Reichstag festgelegt. Das verhüllte Tor stellt aus Sicht der Polizei kein größeres Sicherheitsrisiko dar. Denn das Baugerüst könne nicht erklommen werden, und die Plane mit der Reklame sei schwer entflammbar.

Entlang der Feiermeile wird es zahllose Getränke- und Imbissstände geben. Die Sicherheits- und Sanitätskräfte werden ebenfalls zahlreich auf der Strecke vertreten sein. Die aufgebauten Karussells werden ab 23 Uhr 30 eine Zwangspause einlegen, damit in den Riesenrädern niemand mehr sitzt, der durch Raketen gefährdet werden könnte. Wer das Böllern mit eigenen Krachern nicht lassen kann, für den stehen eigens eingerichtete Abbrennplätze zur Verfügung.

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben