Berlin : Mit 1,5 Promille vor der Polizei geflüchtet Motorradfahrer ist Führerschein los

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Mit Tempo 100 versuchte ein betrunkener Motorradfahrer am Sonnabendmorgen vor der Polizei zu flüchten. Die Streife hatte den Mann gegen 1.45 Uhr kontrollieren wollen, nachdem er die Streife in der Prenzlauer Allee mit hohem Tempo rechts überholt hatte. Doch der YamahaFahrer ignorierte die Kelle und raste Richtung Weißensee davon. Der VW-Bulli der Polizei hatte gegen die 240 Kilometer schnelle Yamaha „V-Max“ nicht den Hauch einer Chance. Nachdem der Mann mehrere rote Ampeln überfahren und eine Abkürzung über den Gehweg genommen hatte, verlor ihn die Streife aus den Augen. Aber als Passanten in der Roelckestraße den beiden Polizeimeistern die Fluchtrichtung des Mannes zeigten, entdeckten sie den Mann wieder: Er hatte in der Streustraße hinter einem Baum stehend gerade das Licht seiner superschnellen Maschine ausgemacht. Um ihn an einer weiteren Flucht zu hindern, parkten die Polizisten ihre Streife auf dem Gehweg direkt vor dem Motorradrad. Dabei übersahen sie allerdings eine unbeleuchtete Laterne. Diese fiel um. Trotz dieses Missgeschicks konnten die beiden Polizisten den 37-Jährigen aus Prenzlauer Berg überwältigen. Der Alkoholtest ergab 1,5 Promille. Bei der Durchsuchung versuchte er noch, einen der Beamten zu schlagen, konnte aber überwältigt werden. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Er wird sich wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Fahren unter Alkohol verantworten müssen, teilte die Polizei mit. Ha

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