Berlin : Mit Busse lachen am Ku’damm

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Die Prognosen für „Das andalusische Mirakel“ sind gut. So heißt das Stück, das heute im Theater am Kurfürstendamm Premiere feiert. Bei der ersten Voraufführung am Mittwoch sollen sich jedenfalls die Zuschauer schon mal vor Lachen gebogen haben, war gestern zufrieden aus dem Theater zu hören. Bei dem Hauptdarsteller eigentlich auch nicht anders zu erwarten – haben doch die Autoren Lars Albaum und Dietmar Jacobs ihre Geschichte vom grantigen, pingeligen und nörgligen Spanienurlauber Hubertus Heppelmann einem Schauspieler auf den Leib geschrieben, der bekannt für Zwerchfellerschütterungen seines Publikums ist – Jochen Busse. Bis zum 24. September ist der gebürtige Iserlohner und Wahlkölner wieder mal in Berlin daheim – in einer Theaterdienstwohnung von Jürgen Woelffer. Nach Berlin hat sich der als Zeremonienmeister der Comedy-Reihe „7 Tage – 7 Köpfe“ zu bundesweitem Ruhm und neben dem „Goldenen Löwen“ auch zum „Bambi“ gekommene Busse tierische Gesellschaft mitgebracht. „Shira“ heißt seine ständige Begleitung – die etwas betagte Hundemischung mit Hauptanteil Golden Retriever errettete der 65-Jährige einst aus einem tristen Tierheimdasein. Außer „Shira“ liebt der Schauspieler, dessen Urgroßvater Millionär und Vater Pleitier war und der sich schon mal als „harmoniesüchtig bis zur Feigheit“ bezeichnete, privat auch Musik von Gustav Mahler und Richard Wagner und gute Literatur wie die von Thomas Mann. Beruflich wechselt Busse, der für seinen Berufswunsch Schauspieler unter anderen als Autowäscher jobbte, in Berlin diesmal sogar seine Identität – auf der Bühne. Aus dem Nörgler Heppelmann wird durch Seelentausch die lebenslustige Nelli. Das wollen sich am Sonntag unter anderen Prominente wie Rolf Hochhuth, Curth Flatow, Jaecki Schwarz, Oliver Kalkofe, Nina Hoger und Johanna von Koczian ansehen. Wer auch bis zum 24. September „Das andalusische Mirakel“ lösen möchte – das Kartentelefon hat die Nummer 8859 1188. hema

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