Berlin : Mit der Taufe werden die Sünden vergeben

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Die Taufe ist bei Katholiken und Protestanten ein Sakrament. Sie geht zurück auf die Taufbewegung des Judentums und Johannes den Täufer, an dessen Tätigkeit Jesus anknüpfte. In der christlichen Urgemeinde wurden Erwachsene getauft, indem sie im Wasser untertauchten. Mit der Taufe werden die Sünden vergeben (Abwaschen), der Heilige Geist wird empfangen, der Täufling in die christliche Gemeinschaft eingegliedert. Schon in der zweiten Generation der Christen wurden auch Kinder getauft. In der Apostelgeschichte steht: „Der Herr ließ sich taufen mitsamt seinem ganzen Haus.“ Als das Christentum mit der Bekehrung des römischen Kaisers Konstantin Anfang des vierten Jahrhunderts in Rom akzeptiert wurde, ging man dazu über, Kinder gleich nach der Geburt zu taufen. Für die Taufe in der Kirche braucht es einen Paten, der der gleichen Konfession angehört und selbst getauft und gefirmt oder konfirmiert ist. Beliebte Termine sind Palmsonntag, Ostern und Pfingsten. clk

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