Berlin : Mit drei F!

Andreas Conrad

prostet dem Schul-TÜV mit Feuerzangenbowle zu Das Problem alkoholischer Gärung kann man Schülern so oder so nahe bringen. Sie von selbst gefertigtem Heidelbeerwein kosten zu lassen – „Jäder nor einen wenzigen Schlock!“ –, ist die schmackhafteste. Wir dürfen uns also Herrn Professor Crey, kurz Schnauz genannt, als fortschrittlichen Pädagogen vorstellen, dem von Seiten des neuen Schul-TÜVs viel Lob sicher wäre, gäbe es nicht einen gewissen Pfeiffer – mit drei F! An Pennälern wie ihm wird sich die begrüßenswerte Inspektion der Berliner Schulen beweisen müssen, sprechen wir also ruhig vom Testfall „Feuerzangenbowle“ – und gedenken wir zugleich der klassischen Erläuterung des Ventils, wie sie Schnauzens Kollege Bömmel bot: „E Ventil is, wo wat erein jeht, aber sein Lebjottstag nix erauskömmt.“ Man könnte meinen, er rede von Pisa-Schülern.

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