Berlin : Mit Lehm-Packungen wurden die Hautprobleme des Elefantenbabies erfolgreich behandelt

Dem Elefantenbaby Kiri im Zoo geht es wieder gut. Der Anfang April geborene "Jumbo" litt plötzlich unter Hautproblemen. Wie nach einem Sonnenbrand schälte sich seine oberste Hautschicht in ungewöhnlich großen Fetzen. Zeitweise habe der kleine Dickhäuter ziemlich gescheckt ausgesehen, sagte Zoo-Vize-Direktor Peter Rahn.Doch jetzt sei er wieder fast gleichmäßig gefärbt. Seine Fröhlichkeit sei durch das Hautleiden nicht beeinträchtigt worden. Zur Freude der Zoo-Besucher sei Kiri putzmunter und äußerst lebhaft. Auch trinke er völlig normal. Die neue und sehr empfindliche Haut Kiris wird derzeit mit Lehm-Packungen vor Wind, Wetter und Sonne geschützt, was ihm eine etwas bräunliche Farbe beschert. Erwachsene Elefanten versorgen sich mit dieser Schutzschicht selbst, indem sie sich mit ihrem Rüssel besprühen. Doch Kiri muss diese Prozedur erst noch lernen, sagte Rahn. Noch habe er seinen Rüssel lediglich fürs Riechen entdeckt.

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