Berlin : Mitten am Tag: Juwelier überfallen

Hammerbande in Steglitz

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Seinen Rollkragenpullover zog der Mann hoch bis zur Nase, nachdem er am Mittwoch gegen 13 Uhr das Juweliergeschäft Zerrmann in der Steglitzer Schloßstraße betreten hatte. „Dann bedrohte er auch meinen Mann, mich und unseren Besucher mit einer Waffe und drängte uns in den hinteren Büroraum“, schildert die Ehefrau des Geschäftsführers, Monika Hartmann. Ein zweiter maskierter Mann stürmte in den Laden, schlug mit einem Hammer die Glasscheiben einer Vitrine ein und räumte Schmuck und Uhren raus. Beide Räuber flüchteten über einen Hof in Richtung Holsteinische Straße. Geschäftsführer Detlef Hartmann lief den Tätern hinterher. Passanten sollen dem Juwelier ein Handy in die Hand gedrückt haben, „über das mein Mann dann mit der Polizei in Kontakt blieb“, sagt Monika Hartmann.

Die Vermutung liegt nahe, dass die Täter zur so genannten „Hammerbande“ gehören. Die Bande, die aus dem Ort Koszalin in Nordwest Polen stammt, soll bereits mehr als 100 Juweliere in ganz Europa überfallen haben. Immer mit derselben Methode: Sie schlagen die Vitrinen mit einem Hammer ein und rauben Schmuck und Uhren. tabu

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