Berlin : Mode: Es kann nur noch bunter werden

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Sicher, black is beautiful, aber: Es kommt wieder Farbe in die Mode, verspricht Claus Pöhland, Geschäftsführer vom Mode-Center-Berlin. Kurz vor der 165. "Berliner Durchreise", die zum 27. Mal im Mode-Center an der Tempelhofer Ullsteinstraße für das Fachpublikum von heute bis Montag stattfindet, lüftet der Mode-Manager schon einige Geheimnisse rund um die kommende Sommer- und Herbst/Winter-Saison. Und was erwartet uns in der kommenden Saison noch? Nach dem "Verwischen der Dresscodes" gibt es jetzt die neu interpretierten klaren Linien, klassische Formen und harmonische Farbgebungen. Im Winter 2001 werden Männer und Frauen wieder die Möglichkeit haben, "sich in gepflegter Kleidung zu zeigen, ohne gleich als hoffnungslos unmodern zu gelten", sagt Pöhland voraus.

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Für den optischen Vorgeschmack sorgen einige Models verschiedener Modemarken, wie "yomanis", "Kemper" oder "Barbara Schwarzer", die auch beim 12. Fashiontreff für Modefachleute, der heute im Dorint Hotel Schweizerhof stattfindet, vertreten sind. Die schlank gewachsenen Damen präsentieren zu fetziger Musik im Restaurant Schell eine kleine Auswahl. Die Marke "yomanis" aus Halle/Westfalen "repräsentiert die neue Weiblichkeit dieses Jahrtausends und spricht vor allem moderne und erfolgreiche Frauen an, die wissen, was sie wollen." Es dominieren geometrische Druckdessins und großflächige Blumen-Applikationen. Die Kostüme und Hosenanzüge sind figurbetont im Stil der 70er und 80er Jahre. Das Label "Kemper" macht die Herbst/Winter-Mode farbiger, eine Alternative zu echtem Pelz sind "weiche Plüschjacken in Uni oder Hamsteroptik". Akzente werden durch Accessoires wie Zipper, Drucker und Knöpfe in Gold gesetzt. Obwohl die bunten Farben gepriesen werden, dominieren bei der kleinen Modeschau doch eher die dunklen Töne - aber es kann ja noch bunter werden.

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