Berlin : MoMA-Schau wartet auf millionsten Gast

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Die Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie mit Meisterwerken aus dem New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) steht vier Wochen vor der Schließung kurz vor der Rekordmarke von einer Million Besuchern. Der Publikumsandrang war auch am Wochenende riesengroß: Am Sonnabend mussten die Kunstinteressierten bis zu elf Stunden warten, bevor sie die Bilder zu Gesicht bekamen. „Die Leute standen in der Schlange drei Mal ums Haus herum“, sagte ein Sprecher der Nationalgalerie am Sonntag. Die Marke von 900 000 Besuchern wurde Mitte August durchbrochen. Die neuesten Besucherzahlen sollen am heutigen Montag veröffentlicht werden.

Trotz des großen Interesses wird sich die Ausstellung am 19. September unwiderruflich von der Spree verabschieden. Eine Verlängerung ist nach Angaben der Veranstalter nicht möglich, weil die Bilder rechtzeitig zur Wiedereröffnung des umgebauten MoMA wieder in New York sein müssen.

Um bis dahin noch möglichst vielen Leuten eine Chance zu geben, die berühmte Sammlung zu betrachten, werden vom 1. September an die Öffnungszeiten verlängert. Dienstags bis donnerstags und am Sonntag kann die MoMASchau bis Mitternacht besucht werden. Freitags und sonnabends werden die Türen sogar erst morgens um 2 Uhr geschlossen.

Von der MoMa-Ausstellung profitiert indirekt auch das Neue Museum in Weimar. Dort ist jetzt eine Ausstellung mit Meisterwerken der Klassischen Moderne eröffnet worden. Die Arbeiten für die Sonderschau wurden von den Staatlichen Museen Berlin zur Verfügung gestellt. Sonst befinden sie sich in der Neuen Nationalgalerie. dpa

Info-Telefon: 0180 - 522 10 34. Weitere Informationen im Internet unter www.moma-in-berlin.de

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