Berlin : Mon Berlin, mon amour, meine Heimat Pascale Hugues liest

aus ihren Kolumnen

Wie liegt es sich mit zehn anderen Schrumpelleibern im Whirlpool des Stadtbads Schöneberg? Warum verfällt die Warteschlange beim Gemüsehändler in Ekstase, sobald das Wort „dicke Bohnen“ fällt? Und wie klingt ein Berliner Hinterhof in einer heißen Sommernacht?

In ihren „Mon Berlin“-Kolumnen im Tagesspiegel blickt die französische Journalistin und Buchautorin Pascale Hugues mit liebevollem, aber scharfem Blick auf die Stadt, in der sie seit 20 Jahren lebt. Nun hat sie ein Buch aus ihren Kolumnen gemacht: „In den Vorgärten blüht Voltaire“ (rororo Verlag, 221 Seiten, zwölf Euro). Eine Liebeserklärung an ihre Adoptivheimat: „In welcher europäischen Metropole kann man schon seine Würstchen unter den Fenstern des Staatschefs grillen und im Herzen der Stadt splitternackt in einen See springen?“

Im Salon liest Pascale Hugues an zwei Abenden aus ihrem Buch und spricht mit Chefredakteur Lorenz Maroldt (30. Juni) und Redakteurin Dorothee Nolte (1. Juli) über alles, was Einheimische und Zugezogene an Berlin merkwürdig, faszinierend oder gar abartig finden. Die literarischen Köche von eßkultur servieren dazu deutsch-französische Kompositionen, die Extase auslösen, und Jazzpianist Matthias Klünder spielt seine ganz eigene Hommage an Berlin. D.N.

Mittwoch, 30. Juni, und Donnerstag, 1. Juli, 19.30 Uhr, Verlagsgebäude Der Tagesspiegel, Askanischer Platz 3, 10963 Berlin-Kreuzberg. Eintritt (inklusive Begrüßungsbowle und Zwei-Gang-Essen) 18 Euro. Anmeldung unter Telefon 29021 520 von 7.30 Uhr bis 20 Uhr. Die Plätze werden nach Bestelleingang vergeben.

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