Mordfall Kristina : Tatverdächtige bislang nicht gefasst

Trotz der ersten konkreten Spur im Mordfall Kristina ist die Fahndung nach zwei Tatverdächtigen bislang erfolglos geblieben. Bislang seien rund 120 Hinweise eingegangen, sagte ein Polizeisprecher.

Berlin - Dennoch hätten die beiden Männer, die kurz vor der Tat mit einem Rollkoffer gesehen wurden, noch nicht ermittelt werden können. Die 14-jährige Gymnasiastin war am Abend des 16. April bei lebendigem Leib im Park Thomashöhe im Bezirk Neukölln verbrannt worden. Die Täter hatten das Mädchen zuvor in einen Rollkoffer gezwängt, den sie mit Benzin übergossen und dann anzündeten. Die Jugendliche soll zum Tatzeitpunkt aber nicht mehr bei Bewusstsein gewesen sein.

Laut Polizei sind die Gesuchten zwischen 20 und 25 Jahre alt. Die Männer sollen ein südländisches Aussehen haben sowie 1,70 bis 1,80 Meter groß und schlank sein. Beide trugen kurzes, dunkles Haar. Einer der Tatverdächtigen hatte ein Basecap und eine rote so genannte Windbreakerjacke an.

Die Männer waren mit dem Rollkoffer zunächst an der Ecke Hermann-/Silbersteinstraße beobachtet worden, kurze Zeit später in der Thomasstraße in der Nähe des Parks. Die 14-Jährige soll in den Wochen vor ihrem Tod in der Drogenszene verkehrt haben. Für Angaben, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, hat die Polizei eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt. (tso/ddp)

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben