MOSCHEEN IN BERLIN : Aus den Hinterhöfen in die erste Reihe

Mit der neuen Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde gibt es in Berlin jetzt vier größere, repräsentative muslimische Gotteshäuser.

COLUMBIADAMM

Der prächtigste Bau ist die Sehitlik-Moschee in Neukölln. Bauherr ist die Organisation Ditib, die dem Religionsministerium der Türkei untersteht.

BRIENNER STRASSE

Die älteste Moschee Deutschlands steht in Wilmersdorf. Sie wurde von einer innerislamischen Reformgruppierung erbaut, die sich Ahmadiyya Anjuman nennt, sich aber im Religionsverständnis sehr von der Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat unterscheidet, die in Pankow die Moschee eröffnet hat.

WIENER STRASSE

Dort ist bereits seit gut einem Jahr der Rohbau der Omar-Ibn-Al-Khattab-Moschee zu erkennen. Sie wurde vom IslamischenVerein für wohltätige Projekte erbaut, nach eigenen Angaben vor allem mit Spendengeldern von Berliner Muslimen. Die Moschee soll kommendes Jahr eröffnet werden.

In Hinterhöfen oder Wohnhäusern gibt es zahlreiche weitere islamische Gebetsräume und Vereine in Berlin. Schätzungen zufolge sind es rund 80. clk/lvt

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