Berlin : Moscheen mit offenen Türen

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Etwa siebzig Moscheen gibt es in Berlin. 13 von ihnen luden am Tag der Einheit die Bewohner der Hauptstadt zum Tag der offenen Tür ein. In den fünf Gebetshäusern der „TürkischIslamischen Union der Anstalt der Religionen“ (DITIB) durften die Besucher bereits ab 10 Uhr hinter die Kulissen schauen, wie hier auf dem Bild in der Yunus Emre Moschee in der Utrechter Straße in Wedding. Die sieben Moscheen der Islamischen Föderation öffneten dem Publikum von 14 Uhr 30 bis 19 Uhr die Türen. Die islamischen Gebetshäuser waren gut besucht, nicht nur, weil der Freitag bei den Moslems sowas ist wie der Sonntag bei den Christen – der Gang in die Moschee ist an diesem Tag besonders Pflicht. Der Feiertag bescherte vor allem der Sehilik-Moschee am Columbiadamm tausende von Besuchern. Die meisten gingen ihrer religiösen Pflicht nach. Aber auch viele deutsche Besucher mischten sich unter die Gäste und schauten neugierig zu, was passiert. Bis zur Eingangstür ging die Menschenschlange. Dabei konnten die vielen Männer draußen sich nicht Richtung Mekka verneigen, wie es üblich ist. Sie mussten ihre religiöse Andacht im Stehen begehen. Danach konnten die deutschen Gäste Fragen stellen. Auf der Liste der meistgefragten Themen stand an diesem Tag das Kopftuch. suz

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