Berlin : Motiv der nächtlichen Bluttat in Marzahn bisher noch unbekannt

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Ein 34-jähriger Mann erstach am späten Sonnabendabend seinen 67-jährigen Vater. Der Hintergrund der Bluttat in einem Wohnhaus an der Raoul-Wallenberg-Straße in Marzahn ist noch nicht vollständig geklärt. Aber vermutlich haben sich Täter und Opfer zuvor gestritten. Gegen 21.45 Uhr wurde die Polizei von einem Hausbewohner benachrichtigt. Der Mann hatte zunächst verdächtige Geräusche im Treppenhaus gehört und dann dort den 34-Jährigen angetroffen. Dieser forderte ihn auf, die Polizei zu rufen.

Die Beamten fanden in der Wohnung die Leiche des 67-jährigen in Kasachstan geborenen Mannes, dem aber inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen worden war. Der Rentner war durch mehrere Messerstiche in den Oberkörper getötet worden. Der Sohn hat inzwischen ein Geständnis abgelegt. Ein Tatmotiv habe er jedoch nicht genannt, sagte ein Beamter der ermittelnden Mordkommission gestern auf Anfrage.

Zur Tatwaffe wollte die Polizei gestern keine Einzelheiten nennen. Es hieß lediglich, dass für den Vatermord kein Messer aus der Küche des Opfers verwendet worden sei. Der in Russland geborene, aber inzwischen ebenfalls eingedeutschte Täter sei wegen Körperverletzung bereits der Polizei bekannt geworden.

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