Motorsport : Lausitzring fährt weiter in Gewinnzone

Die Betreiber der Rennstrecke Lausitzring sehen den Rundkurs als "wirtschaftlich erfolgreichste Rennstrecke Deutschlands". Im Jahr 2007 soll ein Gewinn von 1,2 Millionen Euro erwirtschaftet worden sein.

Schipkau - Damit sei der Gewinn aus 2006 um knapp 20 Prozent gesteigert worden, teilten die geschäftsführenden Gesellschafter der Euro-Speedway Lausitz GmbH, Hans-Jörg Fischer und Matthias Tomasetti, gestern mit. Das Ergebnis sei „ohne einen Cent Fördermittel“ erwirtschaftet worden, die man auch künftig nicht in Anspruch nehmen wolle.

Die Rennstrecke war 2000 eröffnet worden. Von den 158 Millionen Euro Baukosten übernahm Brandenburg 123 Millionen. 2002 rutschte der Eurospeedway in die Insolvenz. Derzeit laufen Verhandlungen über den Verkauf der Anlage. Die Euro-Speedway Lausitz GmbH hat sich erneut für den Betrieb der Renn- und Teststrecke ab 2009 beworben, will aber zudem das vom Eigentümer, dem Förderverein Lausitzring, eingeräumte Vorkaufsrecht für die 370 Hektar große Anlage nutzen.

Das Unternehmen betreibt die Rennstrecke seit 2004 auf Basis eines fünfjährigen Pachtvertrages. Dabei konnte es die Auslastung der Streckenkapazitäten laut eigenen Angaben bis 2007 von knapp 80 auf 95 Prozent steigern. Für 2008 rechnen Fischer und Tomasetti mit einer Auslastung von fast 99 Prozent. 2007 registrierte das Unternehmen mehr als 800 000 Besucher.

Zu den Höhepunkten der diesjährigen Saison gehört das DTM-Rennen vom 16. bis 18. Mai, bei dem der Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher, ehemals Toyota, für Mercedes antritt. ddp/Tsp

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