Berlin : Multivisionen aus Japan Die Show „Siro-A“ gastiert im Admiralspalast

Abgespacet. Die Showeffekte der japanischen Künstlergruppe „Siro-A“ sind ab Mittwoch erst mal in Berlin zu sehen. Foto: Promo
Abgespacet. Die Showeffekte der japanischen Künstlergruppe „Siro-A“ sind ab Mittwoch erst mal in Berlin zu sehen. Foto: Promo

Dass die Asiaten in Sachen Technikbegeisterung im Gegensatz zum verzopften alten Europa die Nase vorn haben, ist bekannt. Doch jetzt hat es endlich auch mal ein Trupp Computerkids aus Japan geschafft, ein Showformat zu entwickeln, das beim Fringe-Festival in Edinburgh Furore machte. Bei der jährlich im August stattfindenden Leistungsschau der Showbranche gewannen die sechs Studenten aus Sendai mit ihrer „technical visual show“ und dem Künstlernamen „Siro-A“ vergangenes Jahr prompt einen Preis. Und im Jahr davor traten sie bei der Expo in Schanghai bereits vor 30 000 Zuschauern als avantgardistische Repräsentanten ihres Heimatlandes auf. Ab Mittwoch gastieren sie nun auf ihrer ersten Europatournee im Studio des Admiralspalastes.

Mal sehen, was für ein Multivisionserlebnis dann dort tatsächlich zu erleben ist. Versprochen und von Mitschnittfilmchen bestätigt sind jedenfalls Musik, Lichteffekte, Projektionen und Choreografien. Flankiert von zwei DJs an ihren Pulten und einer Riesenprojektionswand im Hintergrund, tummeln sich die Künstler auf der Bühne synchron zu Elektrobeats und LED-Bildern. Auch ihre Körper, überdimensionale Zylinder und die weißen quadratischen Handschuhe, die sie wie Tafeln tragen, dienen als Projektionsfläche für Geschichten, Farben und Muster, kurz ein visuelles, sich ständig veränderndes, bewegtes Ornament. International verständlich ist die wortlose Darbietung außerdem. Und ziemlich knallen könnte sie auch. gba

Admiralspalast Studio, Friedrichstraße 101, Mitte, 1. bis 12. August, Di–Sa 20 Uhr, Sa 15/20 Uhr, So 15/19 Uhr, ab 25 Euro

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