Berlin : Musik war zu laut: Nachbarn niedergestochen

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Im Streit unter Nachbarn wegen zu lauter Musik hat die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gegen den 29jährigen Jason M. erhoben. Dem Linguisten wird vorgeworfen, seinen Nachbarn aus dem Wohnhaus in der Mittenwalder Straße in Kreuzberg mehrfach in den Hals gestochen zu haben.

Der Angeklagte hatte am 8. November 2004 gegen 3.30 Uhr bei seinem Nachbarn Ralph P., der über ihm wohnt, geklingelt. Jason M. war verärgert über die laute Musik, die aus der Wohnung schallte. Das Messer hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits bei sich. Als sein Nachbar Ralph P. nach längerer Zeit die Tür öffnete, „beschimpfte er Jason M. lautstark“, wie es bei der Staatsanwaltschaft hieß. Wütend über die Beschimpfungen soll Jason M. seinem Nachbarn zweimal tief in den Hals gestochen haben. Ralph P. habe die Stiche zunächst gar nicht bemerkt, sondern ausgeholt und Jason M. die Faust ins Gesicht geschlagen. tabu

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