Nach dem Anschlag in Berlin : Gedächtniskirche lädt zum Gedenken an die Terroropfer

Montagabend erinnert die Gedächtniskirche mit einem ökumenischen Friedensgebet an die Opfer des Attentats vom Breitscheidplatz und deren Angehörigen.

Grablichter und eine Engelsfigur zum Gedenken an die Opfer des Terroranschlages vom 19. Dezember 2016.
Grablichter und eine Engelsfigur zum Gedenken an die Opfer des Terroranschlages vom 19. Dezember 2016.Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Mit einem ökumenischen Friedensgebet erinnert die Gedächtniskirche am Montag, 20 Uhr, an die Opfer des Attentats vom Breitscheidplatz und deren Angehörigen. Es findet in der Gedenkhalle der Kirche statt. Für die Evangelische Kirche gestalten Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein und die Pfarrerin für Cityseelsorge, Dorothea Strauß, das Friedensgebet, gemeinsam mit einer Vertreterin der Katholischen Kirche.

„Mit dem Friedensgebet wollen wir das vielfältige öffentliche Nachdenken der vergangenen Tage aufnehmen“, sagte Martin Germer, Pfarrer der Gedächtniskirche. „Gleichzeitig möchten wir aber daran erinnern, dass Datum und Ort nicht für Aufmärsche missbraucht werden dürfen, die das gesellschaftliche Miteinander mit ausgrenzenden Parolen gefährden.“ Für Montagabend hat das rechtspopulistische Bündnis Bärgida einen Aufmarsch vom Bahnhof Zoo Richtung Breitscheidplatz angekündigt. Fast zeitgleich mit dem Friedensgebet findet in Brandenburg/Havel ein Gedenkgottesdienst statt, an dem der evangelische Landesbischof Markus Dröge und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke teilnehmen.

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