Nach dem Union-Spiel : Fußballfans prügeln sich in Mitte

Bis zu 50 Fußballfans waren am Hackeschen Markt in eine Schlägerei verwickelt, als sie nach dem Spiel auf ihren Sonderzug warteten: Mit Pfefferspray musste die Polizei die beiden Lager trennen. Doch das war nicht das einzige Unglück, dass sich nach dem Abpfiff ereignete.

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Nach dem Zweitligaspiel des 1. FC Union Berlin und 1860 München haben sich Anhänger beider Vereine am Samstagabend in Mitte geprügelt. Wie die Polizei mitteilte, vertrieben sich viele Münchener Fans in den Kneipen rund um den Alexanderplatz die Zeit bis zur Abfahrt ihres Sonderzuges. Gegen 18.45 Uhr musste die Polizei am Hackeschen Markt eingreifen, weil bis zu 50 Personen in eine Schlägerei verwickelt waren. Vier Fans wurden festgenommen, die Polizei musste Pfefferspray einsetzen, um die Lager zu trennen und Angriffe auf Beamte abzuwehren. Eine Polizistin wurde leicht verletzt.

Insgesamt waren 1600 Anhänger von 1860 im Stadion an der Alten Försterei in Köpenick, das Spiel endete 2:2. Die Rückfahrt stand unter keinem guten Stern. Minuten nach Abfahrt am Ostbahnhof gab es einen Personenunfall kurz vor Ostkreuz in Höhe Modersohnbrücke. Eine Frau wurde vom 1860er-Zug überrollt und tödlich verletzt, nach Polizeiangaben handelte es sich um einen Suizid. Der Zug stand zwei Stunden auf der Strecke, bis er weiterfahren durfte.

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