Nach der Hitze : Das Wetter in Berlin wird wieder wechselhaft

Aus die Sommerherrlichkeit. Es wird wieder wechselhaft, Gewitter und Regen sind angesagt. Einziger Lichtblick: Am Sonntag soll erneut die Sonne scheinen.

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Spaß im Wasser am Grunewaldsee.
Spaß im Wasser am Grunewaldsee.Foto: AFP

War das schön! Die Hitze, das Bier, das erste richtige Eis der Saison, die Menschenmengen auf dem Tempelhofer Feld, die ganze Stadt im Easygoing-Modus – endlich Sommer! Das war die Luft aus Afrika, sie brachte sogar Saharastaub mit, doch halt! Die Jacke noch nicht einmotten, denn die Herrlichkeit, sie hat ein Ende, und das schon bald.

Eine Kaltfront hat sich am Donnerstag von Frankreich auf den Weg zu uns gemacht. Sie bringt kräftige Gewitter mit Unwetterpotenzial und deutliche Abkühlung mit – die Frage ist nur, wann sie Berlin erreicht. Von Frankreich aus liegen mindestens Belgien und Westdeutschland dazwischen. Während es etwa in Aachen schon seit Donnerstagabend kräftig regnen soll, geht es in Berlin laut Meteogroup erst Freitagnachmittag richtig los. Es schüttet dann die halbe Nacht hindurch. Am Sonnabend bleibt es zwar noch etwas bewölkt, aber weitgehend trocken und mit immer noch 23 Grad angenehm.

Allerdings widersprechen sich die Voraussagen. Der Deutsche Wetterdienst sieht für Berlin keine größeren Gewitter, da die schweren Unwetter aus dem Südwesten und Westen Deutschlands sich dann eher nach Nordwesten verlagerten. Bei uns im Osten bleibe es weitgehend gering bewölkt und trocken. Egal, jedenfalls knallt am Sonntag wieder ungebremst die Sonne, 14,3 Stunden lang bei wunderbaren 25 Grad.

Spaß im Brunnen.
Spaß im Brunnen.Foto: dpa

Die weiteren Aussichten: Dienstag und Mittwoch Sintflut! Regen und Gewitter bringen Wassermassen herunter, auch am Donnerstag kann es noch regnen. Die Polizei dürfte es freuen, denn Donnerstag ist Himmelfahrt, und schlechtes Wetter hilft dabei, die Zahl der trunkenen Vatertagsfeierer im Zaum zu halten. Allerdings hält man bei Meteomedia eine derart weitreichende Prognose für gewagt und unseriös. Wir fragen wieder nach.

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