Berlin : Nach dreifachem Postraub gefasst 34-Jähriger gestand die Überfälle

Er kam als Kunde in die Filiale

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Der Täter war so dumm, die Postfiliale, die er innerhalb des vergangenen Jahres drei Mal überfallen hat, selbst als Kunde zu besuchen. Nun ist die Polizei ihm auf die Schliche gekommen: Am Freitag hat der 34jährige Posträuber aus Lichterfelde Haftbefehl erhalten.

Einer Angestellten der Postfiliale in der Heinersdorfer Straße in Lichterfelde ist vor wenigen Wochen ein Kunde aufgefallen. In ihm hat sie den Täter wiedererkannt. Schließlich war die Angestellte bei allen drei Überfällen am 12. Juli, 17. September und 10. Oktober anwesend. Der Posträuber war immer gleich vorgegangen: Maskiert und mit vorgehaltener Pistole hat er die Angestellten gefordert, das Geld herauszugeben. Den Beamten des zuständigen Raubkommissariats war anhand ihrer Ermittlungen und der Zeugenaussagen schnell klar, dass es sich bei allen drei Überfällen um denselben Täter handeln musste.

Die Zeugin aus der Post gab den zuständigen Beamten nun den entscheidenden Hinweis. Die Ermittlungen führten die Polizei auf die Spur des 34-jährigen Mannes, der nicht weit von der Postfiliale entfernt lebt. Als die Beamten seine Wohnung durchsuchten, fanden sie die „auffällige“ Baseballmütze, die der Täter bei seinen Überfällen getragen hatte, sowie die Tatwaffe: ein schwarzer Schreckschussrevolver. Das war eindeutig. Der Mann hat daraufhin zu allen drei Taten ein umfassendes Geständnis abgelegt, wie es im Polizeibericht heißt.

Zudem hat er den Beamten noch eine weitere Tat gestanden: Er war es auch, der am 22. Oktober vergangenen Jahres die Angestellten eines Edeka-Marktes am Mollnerweg in Buckow mit seiner Waffe bedroht und die Tageseinnahmen erbeutet hat. tabu

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