Berlin : Nach Justins Tod: Weniger Kinder in der Kita

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Die Ermittlungen der Polizei zum Tod des zweieinhalb-jährigen Justin S. dauern an. Das Kind hatte sich am vergangenen Freitag beim Spielen auf der Rutsche mit der Kordel seiner Anorak-Kapuze stranguliert. Es wird auch geprüft, ob die fünf Erzieherinnen die Aufsichtspflicht verletzt haben. In der Einrichtung des Bezirks geht der Betrieb seit Dienstag fast normal weiter. Allerdings fehlen mehr Kinder als sonst. Von den 150 Zwei- bis Zehnjährigen wurden zu Wochenanfang 95 in die Kita in der Neheimer Straße im Süden Tegels gebracht. "Im Schnitt kommen 130 Kinder", sagte der Reinickendorfer Jugendstadtrat Peter Senftleben. Die Kinderrutsche ist seit dem Unfall gesperrt und soll später "schon aus psychologischen Gründen" (Senftleben) abgebaut werden.

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