• Nach sechs Stunden in Freiheit gestellt Wegen Mordes verurteilter Häftling entwich auf dem Weg zur Arbeit

Berlin : Nach sechs Stunden in Freiheit gestellt Wegen Mordes verurteilter Häftling entwich auf dem Weg zur Arbeit

-

Sechs Stunden lang war am Donnerstag ein zu zwölf Jahren verurteilter und in Tegel einsitzender Mörder verschwunden. Sven Sch. war während eines Arbeitseinsatzes entwichen und stellte sich aber gegen 17.30 Uhr freiwillig in Tegel. Der 43Jährige war 1992 wegen Mordes verurteilt worden, diese Strafe ist im Januar verbüßt, teilte Justizsprecher Retzlaff mit. Sven Sch. hatte das Gefängnis am Vormittag mit Genehmigung verlassen, um mit der U-Bahn zu einem Arbeitseinsatz auf der Schulfarm der Insel Scharfenberg zu fahren. Auf dem Weg dorthin setzte er sich von seinen Mitgefangenen ab. Bei der An- und Abreise zu derartigen Arbeitseinsätzen werden die Inhaftierten nicht von Justizbediensteten begleitet. Der Mann durfte seit einem guten halben Jahr selbstständig das Gefängnis zu unbeaufsichtigten Lockerungsmaßnahmen verlassen. Strafbar ist das Entweichen nicht, diesen Tag in Freiheit muss Sch. lediglich „nachsitzen“. Ha

0 Kommentare

Neuester Kommentar