Nach Sprung vom Waldorf Astoria : Basejumper außer Lebensgefahr

Der Zustand des 30-jährigen Marine-Soldaten, der sich Ende Oktober bei einem Fallschirmsprung vom Dach des Zoofenster-Turms lebensgefährlich verletzt hatte, bessert sich deutlich.

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Die Baustelle des Hochhauses Zoofenster in Berlin Charlottenburg.
Die Baustelle des Hochhauses Zoofenster in Berlin Charlottenburg.Foto: dapd

Der Basejumper sei mittlerweile von der Intensivstation in die chirurgische Abteilung des Bundeswehrkrankenhauses verlegt worden, sagte die Polizei am Donnerstagmorgen Tagesspiegel.de.

Der Extremsportler hatte sich am 27. Oktober mit einem Fallschirm vom Dach des entstehenden Waldorf-Astoria-Hotels am Hardenbergplatz gestürzt. Dabei hatte er jedoch die Kontrolle über seinen Fallschirm verloren, war gegen die Wand des gegenüberliegenden Gebäudes geprallt und in der Höhe des sechsten Stockes abgestürzt. Er erlitt schwere innere Verletzungen und eine Oberschenkelfraktur.

Eigentlich wollte der Mann den Sprung aus 118 Metern Höhe mit seiner Helmkamera aufzeichnen. Ein 32-jähriger Begleiter wollte die Aktion mit einer weiteren Kamera vom Boden aus filmen. In der Basejumping-Szene gilt es als eine besondere Leistung, neue Gebäude zu erschließen. Meistens ist das illegal. Gegen den Berufssoldaten wird wegen Hausfriedensbruchs ermittelt.

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