• Nachfolgerin von Gunter Baaske: Britta Ernst wird neue Bildungsministerin von Brandenburg

Nachfolgerin von Gunter Baaske : Britta Ernst wird neue Bildungsministerin von Brandenburg

Die erfahrene Bildungspolitikerin aus Hamburg übernimmt das Ruder im Bildungsministerium. Sie hatte das Amt bereits in Schleswig-Holstein inne.

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Britta Ernst (SPD) wurde am 26. September in der Potsdamer Staatskanzlei als neue Bildungsministerin vorgestellt.
Britta Ernst (SPD) wurde am 26. September in der Potsdamer Staatskanzlei als neue Bildungsministerin vorgestellt.Foto: Bernd Settnik/dpa

Die Neue kommt von der Küste. Genauer aus Hamburg, wo ihr Mann Olaf Scholz (SPD) Regierender Bürgermeister ist. Künftig muss sich das Paar wohl auf eine Wochenendbeziehung einstellen. „Solche Lebensumstände sind uns ja bekannt“, sagte Britta Ernst, 56 Jahre, die designierte neue Bildungsministerin in Brandenburg, als sie sich am Dienstag in der Staatskanzlei vorstellte. Zuerst wolle sie sich „eine Zweitwohnung in Potsdam suchen“.

Erfahrene Bildungspolitikerin

"Mir ist bewusst, dass jedes Bundesland anders ist"

Ein Amt als Ministerin für Bildung hatte sie bereits von 2014 bis 2017 in Schleswig-Holstein inne, bis die dortige SPD-geführte Regierung bei der Landtagswahl diesen Sommer abgewählt wurde. Zuvor war sie von 2012 bis 2014 bis SPD-Fraktionsgeschäftführerin im Bundestag, nach vielen Jahren als Abgeordnete in der Hamburger Bürgerschaft. Dort war sie schulpolitische Sprecherin, Vize-Fraktionschefin und parlamentarische Geschäftsführerin. Er habe sie in der Kultusministerkonferenz „als Kämpferin erlebt“, sagt Günter Baaske über seine Nachfolgerin.

Sie könne Administration und sei politisch erfahren. Auch in den Landtagsfraktionen von SPD und Linken stellte sie sich am Dienstag vor. „Mir ist bewusst, dass jedes Bundesland anders ist“, sagte Ernst. Sie wolle sich Zeit lassen. Brandenburg sei in der Bildungspolitik gut aufgestellt.

Wie Sie zur Gemeinschaftsschule stehe? „Ich lege Wert darauf, dass Bildungspolitik nicht durch große politische Kontroversen geprägt sein sollte“, sagte Ernst. „Akzeptanz des öffentlichen Bildungssystems ist ein hohes Gut.“

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