NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Granatenfund im Berufsverkehr:

Karl-Marx-Allee und U5 unterbrochen

Der Fund einer 200 Kilogramm schweren Sprenggranate in Friedrichshain hat am Montagmorgen den Berufsverkehr stark beeinträchtigt. Bauarbeiter entdeckten den Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in 1,50 Meter Tiefe, wie ein Polizeisprecher sagte. Spezialisten sollten die Bombe vermutlich russischer Herkunft am Vormittag mit einem Bagger abtransportieren. Die Bombe wurde auf dem Sprengplatz Grunewald entschärft und gesprengt. Der Bereich um den Fundort Karl-Marx-Allee Höhe Strausberger Platz war nach dem Fund gegen 8 Uhr gesperrt worden. Im Berufsverkehr bildeten sich lange Staus. Die U-Bahnlinie 5 war zwischen Alexanderplatz und Frankfurter Allee zeitweise unterbrochen. Die Straßen waren gegen 10 Uhr wieder frei. Der U-Bahnverkehr nahm wieder seinen regulären Betrieb auf. ddp/Tsp

Anklage erhoben gegen Sexualstraftäter Uwe K.

Gegen den Sexualstraftäter Uwe K. ist Anklage erhoben worden. Er muss sich vor dem Landgericht unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verantworten. Da K. als Wiederholungstäter gilt, wird die Staatsanwaltschaft zusätzlich Sicherungsverwahrung beantragen. Im Falle einer Verurteilung wird K. sein Leben nicht mehr in Freiheit verbringen können. K. muss derzeit im Moabiter Untersuchungsgefängnis besonders geschützt werden, weil er mehrfach von anderen Häftlingen bedroht wurde. Uwe K. war vor drei Monaten festgenommen worden, er saß schon zwischen 1995 und 2007 in Brandenburg im Gefängnis. Nach seiner Entlassung wurde K. oft mehrere Tage hintereinander von Beamten observiert, da er als rückfallgefährdet gilt. Kinder durfte der Ex-Häftling nicht beherbergen. 2008 verging er sich an zwei Spandauer Mädchen.hah

„Platz des 9. November 1989“

an Bornholmer Brücke geplant

In Berlin soll es künftig einen „Platz des 9. November 1989“ geben. Die Umgestaltung des Areals östlich der Bornholmer Brücke, auf dem sich der frühere DDR- Grenzübergang befand, werde am Dienstag durch den Kulturstaatssekretär André Schmitz (SPD) gestartet. epd

Pro & Contra: Mehrheit für

neuen Anlauf zur Länderfusion

Die Mehrheit für einen neuen Anlauf zur Länderfusion Berlins und Brandenburgs steht – zumindest unter den Teilnehmern an unserem Pro & Contra. 59,5 Prozent der Anrufer sprachen sich am Wochenende für eine Wiederholung des Volksentscheids zur Bildung eines gemeinsamen Bundeslandes aus. 40,5 Prozent waren dagegen. Tsp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben