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Prostituierte dürfen weiter an der Kurfürstenstraße stehen

Mittes Bürgermeister Christian Hanke (SPD) ist gegen die Einführung eines Sperrbezirks auf dem Straßenstrich rund um die Kurfürstenstraße in Tiergarten. Eine solche Maßnahme sei schwer kontrollierbar. Zudem hätten die durch die Senatsverwaltung für Frauen finanzierten muttersprachlichen Betreuerinnen zu einer Verbesserung der Situation beigetragen. Carsten Spallek (CDU), Mittes Stadtrat für das Ordnungsamt, kann sich dagegen einen „Mix“ aus den Präventionsmaßnahmen und einer Sperrzeit – etwa von sechs Uhr morgens bis 20 Uhr abends – vorstellen. Diese Sperrzeit kann allerdings nicht der Bezirk, sondern nur das Land einführen. Spallek hatte sich in dieser Angelegenheit im März an Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) gewandt. Nach Ansicht von Jörg Krohmer vom Quartiersmanagement Magdeburger Platz hätte eine Vertreibung der Prostituierten auch negative Folgen für die Anwohner: „Das Gebiet würde gentrifiziert, und die Wohnungen wären dann für viele Mieter unbezahlbar.“rni

Riesenrad-Anleger sehen Geld

Mindestens drei Viertel der Zeichner des Immobilienfonds, mit dem Aussichtsräder in Berlin, Peking und Orlando gebaut werden sollten, haben ihre Fondsanteile offenbar zum Rückkauf angeboten. Die Vergleichsofferte der Fondsgesellschaft, mindestens 60 Prozent der jeweiligen Beteiligungssumme zu erstatten, werde realisiert, sagte ein Sprecher der DBM Fonds Invest dem Tagesspiegel. Die Annahmefrist für das Angebot endete am Freitag. Der Fonds könnte schon im Mai aufgelöst werden. Um das zu verhindern, hat der Veranstaltungsunternehmer Peter Massine, der die Anlegeropposition anführt und den Riesenrad-Fonds übernehmen will, am Freitag ein eigenes Abfindungsangebot von 80 Prozent unterbreitet. za

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