NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Kinderärzte kämpfen für

Gesundheitsdienst im Soldiner Kiez

In einem offenen Brief an den Bezirksbürgermeister von Mitte, Christian Hanke (SPD), haben 15 Weddinger Kinderärzte gegen die Verlegung des Kinder-Jugendgesundheitsdienstes (KJGD) Stettiner Straße an den Rand des Bezirks protestiert. Der Dienst soll wegen Sparmaßnahmen künftig im Haus der Gesundheit an der Reinickendorfer Straße untergebracht werden. Hilfe müsse aber innerhalb des Kinderwagenradius möglich sein, heißt es in dem Brief, und weiter: „Ist sich das Bezirksamt der Kostenlawine bewusst, die es mit den dann zunehmenden sozialen Problemen lostritt?“ Der Soldiner Kiez, zu dem auch die Stettiner Straße gehört, hat berlinweit eine der höchsten Armutsquoten. Beim KJGD erhalten Eltern eine kostenlose sozialpädagogische Beratung und kinderärztliche Untersuchung. Mit der Verlagerung würde der Kiez die vierte und letzte Einrichtung dieser Art verlieren. uba

Verkaufsoffener Sonntag

auf dem Kurfürstendamm

Mehr als 100 Geschäfte am Kurfürstendamm und in der Tauentzienstraße laden am Sonntag von 13 bis 18 Uhr zum „Frühlingsshopping“ ein – darunter das KaDeWe, Karstadt, Adidas und Niketown, C & A, Peek & Cloppenburg, das Neue Kranzler-Eck und das Europa-Center. Organisator ist die AG City, die auf ihrer Webseite alle Teilnehmer auflistet (www.agcity.de, Bereich „Handel“). CD

Diakonie gibt an Bedürftige

gebrauchte Fahrräder ab

Die Diakonie wird am Mittwoch erstmals wieder gebrauchte Fahrräder an Menschen mit geringem Einkommen abgeben. Die gespendeten Räder wurden seit März in sozialen Werkstätten aufgearbeitet und anschließend von der Polizei auf Verkehrssicherheit überprüft, teilte das Diakonische Werk mit. Schirmherr des Projekts unter dem Motto „Rad statt ratlos“ ist der Berliner Bischof Markus Dröge. Das nach 2005 zum zweiten Mal aufgelegte Projekt sei ein Beitrag der Diakonie zum Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Ziel sei es, Menschen mit geringem Einkommen durch ein Fahrrad mehr Mobilität und Unabhängigkeit zu ermöglichen. Im Jahr 2005 wechselten den Angaben zufolge in Berlin auf diese Weise über 1000 Fahrräder ihre Besitzer. Mehr Details im Netz: www.rad-statt-ratlos.de. epd

Neuer Fahrstuhl

am U-Bahnhof Senefelderplatz

Nun gibt es auch am U-Bahnhof Senefelderplatz (U2) einen Aufzug. Die Baukosten lagen bei rund 750 000 Euro, teilte die BVG mit. Es handelt sich damit um den 71. U-Bahnhof mit Aufzug. Insgesamt seien 46 Prozent aller U-Bahnhöfe barrierefrei zu erreichen. Tsp

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben