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Junge-Reyer will rot-rote Koalition von Ausbau der A 100 überzeugen

Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) ist optimistisch, dass sie ihre Partei und den Koalitionspartner Die Linke überzeugen wird, die A 100 auszubauen. „Es ist schwer zu vermitteln, dass man durch eine Autobahn die Lebensqualität in einer Stadt erhöhen kann“, sagte sie am Donnerstag beim B-max-Clubabend im Tagesspiegel-Verlagshaus. Deshalb werde sie verstärkt mit Argumenten für das Projekt kämpfen und „erst meine eigene Partei und dann die Linke überzeugen“. Für die Berliner Wirtschaft sei der Ausbau der Autobahn wichtig, da er die Fahrzeit vom neuen Flughafen BBI in Schönefeld in die Stadt verkürze. Außerdem könnten Berliner Stadtstraßen entlastet und für öffentliche Verkehrsmittel und Fahrradfahrer ausgebaut werden. Würde das Projekt am Widerstand der Parteien scheitern, würde die bereits bewilligte Förderung des Bundes an diesen zurückfließen. „Dafür würden mir die Verkehrsminister der anderen Bundesländer Standing Ovations geben, weil sie das Geld dann unter sich aufteilen könnten“, sagte Junge-Reyer. Sie habe ihren Kollegen aber bereits bedeutet, dass kein Cent zurückkommen werde. Für die Nachnutzung des Tegeler Flughafengeländes, das ab 30. Oktober 2011 frei wird, kündigte die Stadtentwicklungssenatorin eine weitere Standortkonferenz im Juni an. ut

Karlsgarten-Grundschule machte bei

Vera-Vergleichstest teils nicht mit

Teile der Drittklässler in der Karlsgarten-Grundschule in Neukölln haben die Vergleichsarbeiten (Vera) am Mittwoch offenbar nicht geschrieben. „Zur Zeit ist uns ein Fall bekannt“, sagte Jens Stiller, Sprecher der Senatsverwaltung für Bildung. Alle Berliner Drittklässler waren am Mittwoch aufgefordert, den ersten Teil (Leseverständnis) der Vergleichsarbeiten zu schreiben. Der Fall wird nun untersucht. In der kommenden Woche wird es eine Dienstaufsichtsbesprechung mit der Schulaufsicht geben, bei der der Sachverhalt aufgeklärt werden soll. „Wenn Teile der Lehrer ihrer Dienstpflicht nicht nachgegangen sind, muss die Verwaltung aktiv werden“, sagte Stiller. Wie viele Klassen sich nicht an den umstrittenen Vergleichsarbeiten beteiligt haben, sei derzeit noch nicht bekannt. Offenbar handelt es sich aber um altersgemischte JüL-Klassen. Unabhängig davon sucht die Senatsverwaltung jedoch weiter das Gespräch mit der Lehrergewerkschaft (GEW). Vor allem Brennpunktschulen hatten die Vergleichsarbeiten im Vorfeld stark kritisiert, flächendeckender Protest war jedoch ausgeblieben. Zwei weitere Tests in Rechtschreibung und Mathe folgen am 4. und 6. Mai. amy

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