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Saudis können Schulgrundstück

in Westend kaufen



Saudi-Arabien kann in Charlottenburg eine Schule für Diplomatenkinder bauen. Den dazu notwendigen Verkauf eines Grundstücks durch das Land Berlin hat der Vermögensausschuss des Abgeordnetenhauses am Mittwoch beschlossen. Für die Fläche an der Glockenturmstraße soll Saudi-Arabien 2,9 Millionen Euro bezahlen. Damit liegt der Kaufpreis rund 900 000 Euro unter dem Verkehrswert des Grundstücks, der auf 3,8 Millionen Euro taxiert sein soll. Der Preisnachlass sei mit der Nutzungsbeschränkung des Grundstück für einen Schulbau begründet worden, hieß es im Vermögensausschuss. Untersagt ist angeblich der Bau einer Moschee. Das lange umstrittene Grundstücksgeschäft soll unter nachhaltigem „diplomatischen Druck“ zustande gekommen sein, wie Ausschussmitglieder sagten. Dazu gehört der Hinweis, es sei mit „Beeinträchtigungen“ der deutsch- saudischen Beziehungen zu rechnen, sollte der Verkauf scheitern. Gegen den Verkauf stimmten im Ausschuss nur die Vertreter der CDU. Sie fanden angeblich die Nutzungsbeschränkung „unklar“ und den Kaufpreis zu niedrig. wvb.

„Wirtschaft, Arbeit, Technik“ – neues Schulfach nimmt Gestalt an

Die Inhalte des neuen Schulfachs „Wirtschaft, Arbeit, Technik“ (WAT) sind nun in einem Entwurf des Rahmenlehrplans einsehbar. Themen werden neben der Berufsplanung etwa Verbraucherverhalten, wirtschaftliche Zusammenhänge und der Umgang mit Informationstechniken sein. WAT fußt auf den Erfahrungen des Fachs „Arbeitslehre“ und soll in der 7. und 8. Klasse zweistündig unterrichtet werden. Da die Stunden in der 9. und 10. Klasse auch für andere Fächer verwendet werden können, sammeln die Vertreter des Fachs „Arbeitslehre“ momentan noch Unterschriften – sie wenden sich gegen die Umbenennung und mögliche Stundenkürzung des Fachs. pth

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