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Rassistischer Übergriff am Vatertag

Drei ausländische Touristen wurden am Donnerstag in Rudow von einer Gruppe Neonazis angegriffen und beleidigt. Gegen 16.30 fuhren die zwei Frauen im Alter von 18 und 19 Jahren sowie ihr 20-jähriger Begleiter in der Buslinie 171 in Richtung U-Bahnhof Rudow. Dabei wurde die Gruppe nach Polizeiangaben wegen ihres südländischen Aussehens von drei Rechtsextremen beschimpft. Einer der Männer schlug dem 20-Jährigen mehrfach ins Gesicht und beleidigte eine der Frauen als „Neger“. Anschließend verließen die Männer den Bus und konnten unerkannt entkommen. Der junge Mann erlitt bei der Attacke Verletzungen im Gesicht. Am selben Tag wurde in der Stolzenfelsstraße in Lichtenberg zudem ein Hakenkreuz an ein Restaurant geschmiert. In Friedrichshain bedrohten zwei Rechtsextreme mit einem Metallgegenstand einen jungen Mann, der dem linken Spektrum angehört. Im brandenburgischen Wustermark rief eine Gruppe junger Männer vor einer Kneipe rechte Parolen und schlug den Wirt. jra

Haftbefehl für Nazirandale am 1. Mai

Weil er am 1. Mai einen Polizisten mit einer Fahnenstange angegriffen und verletzt hat, sitzt ein Neonazi aus Frankfurt (Oder) jetzt in Untersuchungshaft. Videoauswertungen der Polizei belegen, dass der 18-Jährige bei dem Spontanaufmarsch der rechten Szene am Kurfürstendamm den Beamten attackierte. Der Tatverdächtige, der unter Bewährung stand, erhielt am Freitag einen Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung. jra

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