NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Gericht: Bezirksamt Neukölln

durfte Auszubildender kündigen



Das Bezirksamt Neukölln durfte einer Auszubildenden fristlos kündigen, die nach dem Tod ihres Vaters unverzüglich zur Beerdigung in die Türkei gereist war, ohne ihre Dienststelle zu informieren. Die Kündigung in der Probezeit sei rechtens, obwohl der Personalrat seine Zustimmung verweigert hatte, urteilte jetzt das Landesarbeitsgericht. In der ersten Instanz war die 20-Jährige noch mit ihrer Klage erfolgreich gewesen. Das Landesarbeitsgericht hat eine Revision beim Bundesarbeitsgericht zugelassen. Auch der Freundin der jungen Frau war gekündigt worden, nachdem diese am Tag nach der Todesnachricht nicht bei der Arbeit erschienen war und sich hinterher hatte krankschreiben lassen. Sie war ebenfalls vor dem Arbeitsgericht zunächst erfolgreich; das Landesarbeitsgericht wird am 25. Mai entscheiden. sik

Archäologisches Zentrum

am Petriplatz geplant

Am Petriplatz zwischen der Gertrauden- und der Scharrenstraße in Mitte soll über den Ausgrabungen ein archäologisches Besucherzentrum entstehen. Die Funde dort seien so wertvoll, dass sie auf Dauer zugänglich bleiben sollen, teilte die Stadtentwicklungsverwaltung am Montag mit. Unter anderem sind bei den Grabungen der vergangenen Monate Fundamente der einstigen Lateinschule und der ehemaligen Kirche freigelegt worden. Die Kirchengemeinde plant zudem den Bau eines „sakralen Raumes“, der von allen Religionen genutzt werden soll. Wann die Vorhaben realisiert werden, steht nicht fest. Ein Finanzierungskonzept gibt es noch nicht. kt

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