NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

30 neue Hinweise auf den Mörder nach TV-Sendung

Die Polizei schöpft neue Hoffnung, den Mord an einer Joggerin aufzuklären. Am Mittwochabend wurde der Mordfall in der Sendung „Aktenzeichen XY“ ausgestrahlt. „Wir haben nach der Sendung 30 neue Hinweise von Zuschauern erhalten“, sagte ein Polizeisprecher. Auch wenn bislang keine heiße Spur dabei gewesen sei, würden die Ermittler jedem Hinweis einzeln nachgehen. Die 39-jährige Kirsten S. war im Juni 2009 beim Joggen im Spandauer Forst erstochen worden. Unter der Telefonnummer 4664 911 701 können sich Zeugen melden. jra

Das Coppi-Gymnasium lädt

die Bundeswehr aus

Nach Protesten seitens der Schüler hat das Karlshorster Hans-und-Hilde-Coppi- Gymnasium eine für den 27. Mai geplante Veranstaltung zu Berufen in der Bundeswehr abgesagt. Die Schüler hätten sich nicht umstimmen lassen, obwohl es nur um zivile Berufe gehen sollte, hieß es am Donnerstag. Die Schule sei den Wünschen der Elftklässler gefolgt, weil sie einen gut begründeten Antrag vorgelegt hätten. Nun wolle die Schule sich anderweitig bemühen, den Kontakt zur Bundeswehr herzustellen. Erst kürzlich war es zu Protesten am Zehlendorfer Schadow-Gymnasium gekommen. sve

Am 29. Mai tagt der Eckige Tisch der Canisius-Missbrauchsopfer

Betroffene der Jesuitenschulen in Berlin, Hamburg, St. Blasien und Bonn wollen sich mit dem Provinzial der Jesuiten und früher verantwortlichen Jesuiten austauschen. Anlass seien der Unmut über fehlende Fortschritte bei der Aufklärung und die ungenügende Kommunikation zwischen Orden und der Missbrauchsbeauftragten Ursula Raue, schreiben die Betroffenen. Sie wollen nicht auf die Ergebnisse des Runden Tisches warten. „Ziel ist es, den Austausch der Täter- und Opferseite zur Aufarbeitung in Gang zu bringen.“ hh

Gedenkstätte für Zwangsarbeiter eröffnet

In Reinickendorf ist gestern eine Gedenkstätte für ein Zwangsarbeiterlager eröffnet worden. Sie entstand auf dem Gelände der ehemaligen Gartenarbeitsschule am Billerbecker Weg 123a. Von 1942 bis 1945 befand sich auf dem Areal ein Barackenlager für bis zu 1500 ausländische Zwangsarbeiter aus den Reinickendorfer Rüstungsfabriken des Nazi-Regimes. Jetzt erinnern ein Portal, Park- und „Denkbänke“ an die Vergangenheit, dazu entsteht ein Museum (Besichtigung nach Voranmeldung unter 670 39 408). du-

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