NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Großeinsatz der Feuerwehr

bei Dachstuhlbrand in Kreuzberg

Berlin - Ein Brand in einem Wohnhaus in Kreuzberg hat am Mittwoch einen Großeinsatz der Feuerwehr veranlasst. Rund 150 Einsatzkräfte bekämpften das stark qualmende Feuer. Ausgebrochen sei es nachmittags in einer zweistöckigen Wohnung im Dachgeschoss des Hauses am Paul-Lincke-Ufer, sagte ein Feuerwehrsprecher. Anwohner hatten die Feuerwehr alarmiert, die Ursache des Brandausbruchs ist noch ungeklärt. Am frühen Abend gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Das Vorderhaus wurde vorübergehend evakuiert. Verletzt wurde niemand. Schadstoffe seien in der dunklen Rauchwolke nicht gemessen worden, sagte der Feuerwehrsprecher. ddp/Tsp

Tödlicher Arbeitsunfall

auf Flughafenbaustelle in Schönefeld

Schönefeld - Auf der Baustelle des neuen Flughafens in Schönefeld ist am Mittwoch bei einem Arbeitsunfall ein 51-jähriger Bauarbeiter aus Brandenburg ums Leben gekommen. Er war nach ersten Ermittlungen bei Ausschachtungsarbeiten für den Pier Nord von einer Baggerschaufel erfasst worden und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Der Baggerfahrer musste wegen eines Schocks ins Krankenhaus gebracht werden. Warum sich der 51-Jährige im Bereich der Baggerarbeiten aufgehalten hatte, ließ sich gestern noch nicht klären. Die Landespolizei, das Amt für Arbeitsschutz und die Berufsgenossenschaft Bau ermitteln die Ursache jetzt gemeinsam. Damit gab es auf der BBI-Baustelle bisher zwei tödliche Arbeitsunfälle. Im Juli 2009 hatte der Fahrer einer Arbeitsmaschine beim Rückwärtsfahren einen 49-Jährigen übersehen und angefahren. Der aus Bayern stammende Mann starb noch an der Unfallstelle . kt

Polizei ermittelt nach vermutlich rechtem Brandanschlag in Zossen

Zossen – Die Polizei hat noch keine konkreten Indizien, für die Initiative „Zossen zeigt Gesicht“ aber ist es ein misslungener Brandanschlag von Rechtsextremisten. Diese hatten in der Nacht zu Dienstag offenbar versucht, bengalisches Feuer über eine Mauer auf den dort stehenden Wagen eines Mitglieds der Initiative zu werfen waren dabei aber laut Augenzeugen durch Hundegebell aufgeschreckt worden. Von der Polizei im Kreis Teltow-Fläming hieß es dagegen, es sei noch unklar, ob es sich um eine versuchte Brandstiftung oder eine Spielerei mit Feuerwerksköpern handelte. Jörg Wanke, Sprecher der schon mehrfach bedrohten Initiative gegen Rechts, rechnet den Anschlag eindeutig der rechten Szene zu. Ende Januar brannte das „Haus der Demokratie“ nach einem Brandanschlag von Neonazis ab. Ende März beschmierten sie zahlreiche Fassaden mit Hakenkreuzen. axf

Skihalle Snowtropolis in Senftenberg

meldet Insolvenz an

Senftenberg - Die vor sieben Jahren eröffnete Skihalle Snowtropolis in Senftenberg hat beim Amtsgericht Cottbus einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverahrens gestellt. Zwar herrscht offiziell „Revisionspause bis zum 2. Juli“, doch ist es mehr als fraglich, ob die Halle wieder öffnet. Nach Auskunft des Gerichts prüft ein Anwalt die Unterlagen. Erst danach werde eventuell ein Insolvenzverwalter eingesetzt, hieß es. Schon lange gab es Gerüchte, wonach die energiekostenintensive Halle mit ihrer 130 Meter langen und 36 Meter breiten Schneepiste in die Pleite gerutscht sei. Die Besucherzahlen reichten offenbar nicht. Das Dutzend Beschäftigte hat die Kündigung erhalten.Ste.

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