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Neonazi-Kameradschaft

bleibt verboten

Das Oberverwaltungsgericht hat am Donnerstag das Verbot der rechtsextremen Kameradschaft „Frontbann 24“ bestätigt. Eine Klage der Neonazi-Organisation gegen das von Innensenator Ehrhart Körting (SPD) im November 2009 ausgesprochene Verbot sei abgewiesen worden, teilte das Gericht mit. Eine Revision wurde nicht zugelassen. Zur Begründung heißt es, die Kameradschaft weise unter anderem eine Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus auf. epd

Abgeordnetenhaus befürwortet zügigen Musikschulumbau

Im Bildungsausschuss des Abgeordnetenhauses wurde gestern der seit Juli 2009 vorliegende Bericht der Strukturkommission für die Berliner Musikschulen und Volkshochschulen diskutiert. Letztere verlieren bis 2013 altersbedingt ein Viertel ihrer Lehrer. Alle Fraktionen sprachen sich dafür aus, die im Kommissionsbericht enthaltenen Empfehlungen möglichst zügig umzusetzen. Die Musikschulreform sieht die Schaffung zwölf einheitlicher Schulen in den Bezirken vor. Wichtiger Bestandteil ist eine solidarische Personalumverteilung zwischen Ost- und West-Bezirken. Die Senatsbildungsverwaltung hat auf Grundlage des Kommissionsberichts schon vor einem halben Jahr eine abstimmungsreife Vorlage verfasst. Bislang laufen senatsintern aber immer noch Diskussionen mit der Finanzverwaltung. Die mit der geplanten Verwaltungsstrukturreform verbundenen Mehrausgaben belaufen sich für die Volkshochschulen auf 2,5 Millionen Euro und für die Musikschulen auf 1,6 Millionen. Die Stadt hat 41 000 Musikschüler. Tsp

Zoo Berlin AG machte im Jahr 2009

fast 2,2 Millionen Euro Gewinn

Die Zoologischer Garten Berlin AG hat auf der Aktionärs-Hauptversammlung am Donnerstag ihre Bilanz für 2009 vorgestellt. Laut Zoo-Vorstand beträgt der Bilanzgewinn 2,18 Millionen Euro. Selbst im Vergleich zum Jahr 2006, als Publikumsmagnet Eisbär Knut noch nicht geboren war, sei der Umsatz um 28 Prozent gestiegen. Zoo und Tierpark bekamen im vergangenen Jahr 4,39 Millionen Euro an Spenden und Nachlässen. Es habe 2009 einzigartige Zuchterfolge gegeben. kög

Ehrenamtliches Engagement in Berlin soll ausgebaut werden

Bei der ersten Sitzung am „Runden Tisch Jugend“ vereinbarte Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) mit Vertretern aus Jugendverbänden, Gewerkschaften und Wirtschaft, gemeinnützige Arbeit stärker zu fördern. So soll die Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Schulen in Ganztagsangeboten ausgebaut werden. Außerdem will Zöllner engagierte Jugendliche öffentlich auszeichnen, um so die Wahrnehmung und Wertschätzung des Ehrenamtes zu verbessern. ses

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