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Untersuchungsausschuss zum Spreedreieck tagte zum letzten Mal

Der frühere Referatsleiter der Finanzverwaltung Heinz Fiedler sagte bei der letzten Sitzung des Spreedreieck-Ausschusses am Freitag, dass „der Investor immer jede Gelegenheit genutzt hat, um eine erhöhte Bebaubarkeit zu erreichen.“ Diesen Forderungen habe sich das Land oft beugen müssen, weil Berlin das verkaufte Grundstück „nicht liefern konnte“. Am Rande der Sitzung bilanzierte Jochen Bäumel, Vorstand von Transparency International Berlin, dass der Grundstückskaufvertrag ein „Kardinalfehler“ gewesen sei, weil damit „das Objekt frei von Nutzungsrechten sowie frei von jeder tatsächlichen Benutzung verkauft“ wurde. Allein schon wegen der bekannten, dort vorhandenen Bahnanlage wäre diese Zusage nie einzuhalten gewesen. ball

Razzia bei Riesenrad-Betreiber

in Berlin, Hessen und Bayern

An drei Bürostandorten der Entwickler des Riesenrades nahe Zoologischer Garten haben Ermittler umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft gehe dem Verdacht der Untreue nach, sagte ein Sprecher. Mithilfe fingierter Verträge und Rechnungen von Zwischengesellschaften im Mittleren Osten und in der Karibik sollen Gelder der Anleger zweckentfremdet worden sein, so der Vorwurf. Drei Riesenräder sollten mit privatem Kapital gebaut werden. In Berlin hat die Firma ein Grundstück erworben. Mit dem Bau des Rades wurde bisher nicht begonnen. ball

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