NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Kranführer auf BND-Baustelle bewusstlos im Führerhaus

Berlin – Der Notruf ging um 17.13 Uhr ein: Eine männliche Person liege bewusstlos im Führerstand eines Krans auf der Baustelle des Bundesnachrichtendienstes in Mitte. 18 Feuerwehrleute rückten zur Chausseestraße 96 aus, darunter sechs Höhenretter, außerdem Sanitäter. Ein Notarzt erklomm nach Angaben eines Feuerwehrsprechers die 14 Meter Höhe und versorgte den Mann; als dieser transportfähig war, wurde er ins Bundeswehrkrankenhaus in der Nachbarschaft gebracht. Warum der Arbeiter das Bewusstsein verloren hatte, war zunächst nicht bekannt. fk

Berlin: Zahl der Asylsuchenden

stieg 2009 um 87 Prozent

Berlin – Die Zahl der Asylsuchenden in Berlin ist im vergangenen Jahr um 87 Prozent gestiegen. Das geht aus dem Jahresbericht 2009 des Landesamtes für Gesundheit und Soziales hervor. Demnach meldeten sich insgesamt 3896 Asylsuchende bei der Zentralen Berliner Erstaufnahmeeinrichtung, 1813 mehr als im Vorjahr. Wie viele davon als Asylbewerber anerkannt wurden, geht aus den Zahlen nicht hervor. Die meisten Flüchtlinge kamen aus Vietnam (363), 234 aus der Russischen Föderation, 133 aus Afghanistan. Weitere Herkunftsländer waren Irak (64), die Türkei (52), der Iran (46) sowie Libanon (33). 51 Asylbewerber waren Palästinenser. Aus Berlin abgeschoben wurden 2009 insgesamt 179 Personen, vier weniger als im Vorjahr. epd

Massive Schulprobleme

in Tempelhof-Schöneberg

Berlin – In Tempelhof-Schöneberg wissen rund zwei Dutzend Sechstklässler noch nicht, an welcher Sekundarschule sie nach den Ferien unterkommen. Als Hauptgrund für die Verzögerung nannte Bildungsstadtrat Dieter Hapel (CDU) am Mittwoch Raummangel. Der resultiere daraus, dass die Sekundarschulen nur 25 Schüler pro Klasse aufnehmen müssten, während die Gesamtschulklassen bisher aus bis zu 32 Schülern bestanden hätten. Dadurch müssten die besonders nachgefragte Sophie-Scholl-, Carl-Zeiss- und Gustav-Heinemann-Schule noch mehr Schüler abweisen als bisher. Zudem seien an der als Ausweichort gedachten Georg-von-Giesche-Schule mehrere Räume wegen Schwammbefalls nicht nutzbar. Das Verschicken der Bescheide verzögere sich auch durch einen Krankheitsfall im Schulamt. Der Personalratsvorsitzende des Bezirkes, Johannes Gerwig, warnte außerdem, dass zum kommenden Schuljahr mindestens 30 Lehrer fehlen könnten – „selbst dann, wenn alle anstehenden Einstellungen abgeschlossen sind“. Die Schulleitungen seien „entsetzt“ darüber, dass sie ihre Vertretungsmittel schon jetzt ausgeben müssten, um den regulären Bedarf zu decken.sve

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