NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Kritik an Polizeivorgehen bei Protesten gegen „Pro Deutschland“



Das Bündnis gegen den Parteitag von „Pro Deutschland“ hat scharfe Kritik am Vorgehen der Polizei während der Proteste am Samstag vor dem Rathaus Schöneberg geübt. Bei der Demonstration mit mehreren hundert Teilnehmern habe es eine „massive Behinderungstaktik und unverhältnismäßige Gewaltanwendung“ durch die Polizei gegeben, sagte ein Sprecher des Bündnisses. So hätten Einsatzkräfte versucht, den Weg für Teilnehmer des Bundesparteitags gegen mehrere hundert friedlich sitzende und stehende Protestierer „freizuprügeln“. Schläge ins Gesicht, Schmerzgriffe sowie gezielter Pfeffersprayeinsatz seien „keine Einzelfälle“ gewesen. Die Polizei wies die Vorwürfe zurück. „Vereinzelte strafbare Handlungen“ seien durch konsequentes Einschreiten unterbunden worden. Sieben Demonstranten wurden festgenommen.ddp

Massenschlägerei zwischen

zwei Großfamilien

Vor einem Café in Moabit ist es am Sonntagabend zu einer Massenschlägerei zwischen Mitgliedern zweier Zuwandererfamilien gekommen. Zeitweise seien bis zu 80 Menschen an der Auseinandersetzung auf der Emdener Straße beteiligt gewesen oder hätten dabei zugeschaut, teilte die Polizei mit. Schlagstöcke und Messer seien benutzt worden. Zwei Beteiligte erlitten oberflächliche Schnittverletzungen, die ambulant im Krankenhaus behandelt wurden. Die Polizei nahm einen 42-Jährigen und einen 15-Jährigen fest. Worum es bei der Schlägerei eigentlich ging, war der Polizei nicht bekannt. ddp

Quadfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Unfall ist ein Quadfahrer am Sonntag in der Spandauer Klosterstraße schwer verletzt worden. Der 28-Jährige verlor beim Abbiegen die Kontrolle über sein Quad, fuhr auf den Gehweg und kippte um. Dabei streifte er zwei Pkw und einen Wohnwagen. Der Fahrer erlitt eine Wirbelsäulenverletzung. ddp



Polizisten aus Fenster mit

ätzender Flüssigkeit überschüttet

Zwei Polizisten sind bei einem Einsatz im Bereich des linksalternativen Wohnprojektes Liebig 14“ in Friedrichshain aus einem Fenster mit ätzender Flüssigkeit überschüttet worden. Sie begleiteten Arbeiter, die Bänke und anderes Mobiliar beseitigten, das Anwohner laut Polizei „wild auf öffentlichem Straßenland abgestellt hatten.“ Plötzlich sei „eimerweise“ Flüssigkeit über sie ausgeschüttet worden. Die Beamten erlitten Haut- und Schleimhautreizungen. ddp

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben