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Denkmale mit Parolen

beschmiert und beschädigt



Am Richard-Wagner-Denkmal in der Tiergartenstraße sind am Mittwoch Schmiererein entdeckt worden. Mit blauem Farbstift hätten Unbekannte rechte Parolen und verfassungsfeindliche Symbole hinterlassen, teilte die Polizei mit. Erst am Dienstag waren in der Erinnerungsstätte Notaufnahme Marienfelde Gedenkstelen mutwillig beschädigt worden. Die Stelen erinnern an die Mauertoten zwischen 1961 und 1989. Unbekannte zerkratzten Fotos der Opfer. Es ist der dritte Vorfall dieser Art in der Gedenkstätte seit Gründung 2009. sny

14 Gefangene sitzen seit

mehr als 20 Jahren ein

In Berlin sitzen derzeit 14 Gefangene seit mehr als 20 Jahren in Haft. Wie Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) am Donnerstag auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion mitteilte, sitzen zwei Häftlinge ein, die ihre Haft zwischen 1975 und 1979 antraten. Jeweils sechs Strafgefangene wurden im Zeitraum von 1980 bis 1984 beziehungsweise von 1985 bis 1989 in Justizvollzugsanstalten untergebracht. Mehr als 35 Jahre sitzt kein Gefangener ein.ddp

„Großes Fressen“ und Hungerstreik für Erhaltung des Tacheles

Mit mehreren Aktionen soll in Mitte für einen Fortbestand des Kunsthauses Tacheles demonstriert werden. Aus Protest gegen die drohende Zwangsräumung lädt die „Gruppe Tacheles“ am 7. August zu einem „großen Fressen“. Derweil bereitet der Tacheles-Verein einen Konsum- und Hungerstreik vor. Die Gruppe Tacheles will mit ihrer Aktion auf der Freifläche hinter dem Kunsthaus gegen die HSH Nordbank, die Zwangsverwaltung und die Berliner Politik protestieren. Dabei soll auch der gleichnamige Filmklassiker aus dem Jahr 1973 gezeigt werden. Der Tacheles-Verein hatte den Beginn des Hungerstreiks ursprünglich bereits für Donnerstag angekündigt. In einer Mitteilung hieß es dann lediglich, ein erstes Streikteam sei zusammengestellt worden. Die medizinischen und juristischen Folgen würden derzeit abgeklärt. ddp

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