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Ehepaar in Wohnung überfallen, gefesselt und beraubt

„Albtraumartige Szenen“, so die Polizei, musste Donnerstagabend ein älteres Ehepaar in Rudow erleiden. Der 76-Jährige hielt sich zusammen mit seiner 69-jährigen Frau im Haus des Sohnes im Neudecker Weg auf, als drei maskierte Männer gegen 18.30 Uhr in das Gebäude drangen und das Paar unter Drohung mit Stich- und Schusswaffen fesselte und knebelte. Anschließend durchwühlten die Täter das Haus, entwendeten Bargeld und Schmuck im Wert von knapp 50 000 Euro. Die Täter flüchteten mit einem bereitgestellten Auto. Erst nach zwei Stunden gelang es dem 76-Jährigen, sich selbst zu befreien, er wurde leicht verletzt. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter die aus China stammenden Opfer kannten und wussten, dass Beute zu machen ist. Bei den Tätern soll es sich vermutlich um Chinesen handeln, möglicherweise um Vietnamesen. Es besteht nach Polizeiangaben kein Zusammenhang mit dem Überfall am Dienstag ebenfalls im Süden von Neukölln. Wie berichtet, hatte eine 49-Jährige in ihrer Wohnung einen Einbrecher erwischt. Der Unbekannte hatte ihr unvermittelt ein Messer in den Bauch gestochen, bevor er mit Geld aus der Wohnung floh. Aufgrund einer guten Personenbeschreibung nahmen Polizeibeamte gestern Nachmittag in Westend einen 51-Jährigen fest, der versucht hatte, in eine Wohnung einzubrechen. Die 22-jährige Mieterin der Wohnung in der Ulmenallee bemerkte gegen 14 Uhr 15 Geräusche an der Tür und kurze Zeit später einen Mann in ihrer Wohnung. Er flüchtete sofort nach seiner Entdeckung. Die junge Frau alarmierte die Polizei und beschrieb den Täter. Nachdem die Beamten den 51-Jährigen in der Lindenallee festgehalten hatten und die 22-Jährige ihn zweifelsfrei wiedererkannt hatte, wurde der Einbrecher zur erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle gebracht und anschließend in ein Einbruchkommissariat der Polizeidirektion 2 eingeliefert. Ha

Kind auf der Stadtautobahn geboren: Vater verursachte schweren Unfall

In einer Massenkarambolage gebar gestern Nachmittag eine Frau ihr Kind in einem Auto auf der Stadtautobahn. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann der Frau den Unfall gegen 16.30 Uhr auf der Rudolf-Wissell-Brücke in Richtung Norden verursacht, als bei der Frau die Geburt begann. Nach Polizeiangaben fuhren sechs Fahrzeuge ineinander, ein Mann wurde dabei verletzt. Mutter und Kind wurden ins Virchow-Klinikum gebracht. Näheres war bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe nicht bekannt. Ha

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