NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

„Schaustelle Sturm“ im Tegeler Forst

Im Tegeler Forst soll künftig eine Informationstafel an die Folgen des verheerenden Sommerorkans vor acht Jahren erinnern. Die „Schaustelle Sturm“ werde am heutigen Freitag, 11 Uhr, nahe Heiligensee eröffnet, teilten die Berliner Forsten mit. Dort erinnern drei Informationstafeln an das Ereignis vom 10. Juli 2002 und erläutern, wie Wälder mit solchen Katastrophen „umgehen“. Bei dem Orkan vor acht Jahren waren in Berlin vier Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Jugendliche, die auf der Insel Schwanenwerder gezeltet hatten. In der ganzen Stadt waren unzählige Bäume umgestürzt und hatten Häuser, Autos, Straßen und Zäune beschädigt. Bauteile und Gerüste waren zusammengebrochen. ddp

Drei Museen schließen zwei Tage

Das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie und das Bode-Museum auf der Museumsinsel bleiben am 31. August und am 6. September geschlossen. Grund dafür ist eine Unterbrechung der Energieversorgung wegen Wartungsarbeiten. ddp

GEW beklagt Lehrermangel

In Berlin fehlten 300 bis 400 Lehrer – das bemängelt jedenfalls die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). „Es klemmt ganz massiv. Unter diesen Bedingungen ins nächste Schuljahr zu starten, wird sehr schwierig“, sagt Norbert Gundacker, stellvertretender Vorsitzender der GEW. Dabei seien bei allen Berliner Schultypen Stellen nicht besetzt. Für manche Fächer wie Englisch und Geschichte gebe es gar keine Bewerber mehr. Zur Kritik war von der Schulverwaltung keine Stellungnahme zu erhalten. pth/dma

Weniger Wohnungsleerstand

In Berlin stehen weniger Wohnungen leer. Zwischen 2001 und 2009 hat sich der Wohnungsleerstand bei den 144 Berliner Mitgliedsunternehmen des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) fast halbiert. Vor allem in Mitte, Prenzlauer Berg und Köpenick sei der Leerstand am deutlichsten zurückgegangen. In Steglitz oder Tempelhof seien jedoch wieder mehr Wohnungen zu vermieten. Der Leerstand im Altbezirk Mitte ging am deutlichsten zurück. Er sank von 7,9 (2001) auf 1,9 (2009) Prozent. Prenzlauer Berg, Lichtenberg, Köpenick, Friedrichshain und Weißensee folgen mit ähnlichen Werten – hier sind Wohnungen schwerer zu bekommen. Die BBU-Mitgliedsunternehmen bewirtschaften gut 1,1 Millionen Wohnungen. Das sind mehr als 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin und fast 50 Prozent der Mietwohnungen in Brandenburg.ddp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben