NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Internationales Sandskulpturenfest verschenkt 2200 Tonnen Sand



Berlin - Das internationale Sandskulpturenfestival Sandsation verschenkt nach Ende der Ausstellung am 29. August rund 2200 Tonnen Sand. Das Material, aus dem die Figuren modelliert wurden, eigne sich aber weniger für Sandkästen als für die Bau- oder Glasindustrie, teilten die Veranstalter mit. Die Mindestabnahmemenge liege bei 200 Tonnen, das entspreche etwa elf Lkw-Fuhren. Die Sandfiguren der 22 Künstler aus aller Welt sind seit dem 9. Juni vor der O2-World in Friedrichshain zu sehen. Das Motto der 8. Sandsation lautet „Kopf im Sand“. Für den Bau der Skulpturen wurde spezieller Sand verarbeitet, den 86 Sattelschlepper auf das Gelände gebracht hatten. Die kostenlose Abholaktion beginnt am 30. August. Zum Verladen stehen Radlader bereit. ddp

Punk besprühte in Tram

einen Neonazi mit Reizgas

Berlin - Ein junger Punk hat Polizeiangaben zufolge in einer Berliner Straßenbahn einem mutmaßlichen Neonazi Reizgas ins Gesicht gesprüht. Der rechtsextreme Jugendliche soll während der Fahrt mit der Tram durch Prenzlauer Berg mit anderen Fahrgästen politisch diskutiert haben, und durch rechte Parolen aufgefallen sein. Ein offenbar linker Mann stürmte auf den 19-Jährigen zu, besprühte ihn mit Reizgas und stieg aus der Bahn aus. Der Heranwachsende wurde nur leicht verletzt.hah

Vom Sportboot gesprungen:

Mann im Schwielowsee vermisst

Ferch - Ein Mann wird nach einem mutmaßlichen Badeunfall im Schwielowsee bei Ferch vermisst. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war der 67-Jährige aus Sachsen-Anhalt am Donnerstag von seinem etwa 200 Meter vom Ufer entfernten Sportboot ins Wasser gesprungen. Nach einigen Schwimmrunden tauchte er nicht mehr auf. Bei der Suche fanden Rettungskräfte im Schilfgürtel das Sportboot des Mannes. Taucher der Feuerwehr suchten unterstützt von einem Polizeihubschrauber den Unfallbereich ab. Der 67-Jährige konnte bisher nicht gefunden werden. Erste Untersuchungen der Kriminalpolizei ergaben keine Anzeichen auf ein Verbrechen. ddp

Berliner Polizei erhält 2011

moderne Wasserwerfer

Berlin - Ab Frühjahr des nächsten Jahres soll die Berliner Polizei neue Wasserwerfer erhalten. Sie seien mit modernster Technik ausgestattet, sagte ein Polizeisprecher und bestätigte damit entsprechende Zeitungsberichte. So seien beispielsweise hochwertige Videokameras in die Fahrzeuge integriert. Bislang verfügt die Berliner Polizei über fünf Wasserwerfer, der älteste stammt bereits aus dem Jahr 1986. Tsp

Haftbefehl nach Raubmord

an 83-Jähriger erlassen

Berlin - Im Fall der ermordeten 83-Jährigen aus Neukölln ist jetzt ein Tatverdächtiger verhaftet worden. Wie berichtet war die Frau am 11. August von Angehörigen tot in ihrer Wohnung in der Hugo-Heimann-Straße aufgefunden worden. Intensive Ermittlungen führten auf die Spur eines 49-jährigen Tatverdächtigen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Mann sei in der Nacht zu Freitag in Neukölln festgenommen worden. Er soll laut Staatsanwaltschaft ein ehemaliges Mitglied der Religionsgemeinschaft „Zeugen Jehovas“ und ein Bekannter der Getöteten sein, die ebenfalls dieser Religionsgemeinschaft angehörte. Gegen den 49-Jährigen wurde am Freitag Haftbefehl wegen Mordes erlassen. Tsp

Proteste gegen Kohlendioxid-Verpressung

Berlin/Beeskow – Gegner unterirdischer Lagerstätten für das Klimagas Kohlendioxid (CO2) haben für Ende nächster Woche Demonstrationen vor dem Bundeswirtschaftsministerium angekündigt, um Gesetzesregeln für Volksabstimmungen in den betroffenen Regionen zu fordern. Bereits heute wollen Aktivisten an Verkehrsadern und Passagen in Frankfurt (Oder) große gelbe Kreuze anbringen, um auf die Gefahr „am Tag X“ aufmerksam zu machen. Vattenfall will im Kraftwerk Jänschwalde CO2 abscheiden, verflüssigen und in den Regionen um Neutrebbin (Märkisch-Oderland) und Beeskow (Oder-Spree) verpressen. Dagegen protestieren drei Bürgerinitiativen aus Ostbrandenburg, die sich mit Gruppen aus Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein verbündet haben. axf

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