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Bei Kontrolle aufgeflogen:

zehn Jahre ohne Führerschein



Bei einem Verkehrsunfall mit geringem Sachschaden ist ein Autofahrer aufgeflogen, der seit zehn Jahren keinen Führerschein besitzt. Der 33-Jährige hatte nach Angaben der Polizei am Mittwoch in Spandau einen Pkw überholt und dabei dessen Außenspiegel beschädigt. Die Fahrerin des anderen Wagens ließ sich trotz intensiver Bemühungen des Unfallverursachers nicht davon abbringen, die Polizei zu rufen. Den Beamten gegenüber behauptete der Mann, seinen Führerschein zu Hause vergessen zu haben. Die Überprüfung seiner Personalien ergab jedoch, dass ihm seine Fahrerlaubnis bereits im Jahre 2000 gerichtlich entzogen worden war. dapd

Dauerarrest und Haftstrafen

für Raubüberfall auf Nachbarin

Wegen schweren Raubes und Beihilfe hat das Landgericht am Mittwoch fünf 19- bis 21-jährige Männer zu Strafen von vier Wochen Dauerarrest bis zu zwei Jahren vier Monaten Haft verurteilt. Sie wurden schuldig gesprochen, im Oktober vergangenen Jahres in Reinickendorf die Nachbarin eines Angeklagten überfallen zu haben. Zwei der Angeklagten waren maskiert und mit einem Messer bewaffnet in die Wohnung der Frau eingedrungen, hatten sie bedroht, 500 Euro und zwei Tüten Rauschgift geraubt. Die Beute wurde danach unter den fünf Männern aufgeteilt. Der in der Nachbarschaft des Opfers wohnende 20 Jahre alte Mitangeklagte hatte den Tipp dazu gegeben. Er hatte zuvor beim Kauf von Drogen das Geld auf dem Tisch der Nachbarin liegen sehen. Der Zeitpunkt des Überfalls sei günstig gewesen, da die Frau allein gewesen sei, hieß es. Der Tippgeber wurde der Anstiftung zu schwerem Raub schuldig gesprochen. Gegen ihn wurde eine Jugendstrafe von 18 Monaten auf Bewährung verhängt. Zwei mitangeklagte Brüder im Alter von 19 und 21 Jahren hatten den beiden Haupttätern Maske und Messer zur Verfügung gestellt. Obwohl er nur als Gehilfe tätig war, wurde gegen den älteren Bruder aufgrund seiner Vorverurteilungen die höchste Strafe verhängt. Er ist wegen versuchten Totschlags vorbestraft. Irgendwann müsse die Justiz deutliche Grenzen setzen, sagte die Richterin im Prozess. dapd

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