NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Eine statt drei Spuren:

Auf der Stadtautobahn wird es eng

Von Freitag an müssen Autofahrer an mehreren Wochenenden mit massiven Verkehrsbehinderungen auf der Stadtautobahn A 100 rechnen: Zwischen den Ausfahrten Gradestraße und Alboinstraße auf Höhe des Flughafens Tempelhof muss die Fahrbahn saniert werden. Statt drei Spuren steht dann pro Fahrtrichtung nur noch eine zur Verfügung. Dieser Abschnitt befinde sich „auf einer Länge von 2500 Metern in einem sehr desolaten Zustand“ und müsse dringend saniert werden, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit. Gearbeitet werde jeweils von Freitag, 20 Uhr, bis Montag, 5 Uhr. Gesperrt werden an diesem Freitag der linke und mittlere Fahrstreifen in Fahrtrichtung Neukölln. Somit sollten auch Passagiere, die am Wochenende zum Flughafen Schönfeld fahren, mehr Zeit einplanen – oder, wie die Polizei rät, die Baustelle weiträumig umfahren. AG

Tiergartentunnel

die nächsten Nächte gesperrt

In den kommenden Nächten wird im Tiergartentunnel gearbeitet, die Röhren sind deshalb gesperrt: In der Nacht zu Mittwoch sind beide Fahrtrichtungen zwischen 21 Uhr und 5 Uhr nicht befahrbar. In den Nächten zu Donnerstag und Freitag ist die Röhre Richtung Wedding ebenfalls ab 21 Uhr gesperrt. AG

Kondolenzbuch für Bärbel Bohley

am Alexanderplatz

Für die verstorbene ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley wird in der Open-Air-Ausstellung „Friedliche Revolution 1989/90“ auf dem Alexanderplatz ein Kondolenzbuch ausgelegt. Am Informationspavillon gibt die Robert-Havemann-Gesellschaft Trauernden ab diesem Mittwoch bis zum 3. Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr die Gelegenheit, ihr Beileid zum Ausdruck zu bringen. Zusätzlich besteht auch im Internet unter den Adressen www.havemann-gesellschaft.de sowie auf der Homepage www.baerbelbohley.de die Möglichkeit für Trauerbekundungen. Die 65-Jährige verstarb am vergangenen Sonnabend nach einer Krebserkrankung. Als Mitbegründerin des Neuen Forums zählte sie zu den wichtigsten Persönlichkeiten der friedlichen Revolution in der DDR. Tsp

Pläne für das neue Bundesinnenministerium

Der Senat hat den Neubau des Bundesinnenministeriums auf den Weg gebracht. Auf Vorlage von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) wurde am Dienstag der Bebauungsplan für den nördlichen Moabiter Werder beschlossen. In dem rund 73 000 Quadratmeter großen Gebiet nimmt der geplante Neubau des Ministeriums eine Fläche von 36 000 Quadratmetern ein. Weitere 9500 Quadratmeter werden unter anderem als Wohngebiet genutzt, 16 000 Quadratmeter sind als öffentliche Grünfläche ausgewiesen. Der Realisierungswettbewerb für den Neubau des Ministeriums fand 2007 statt. Das Preisgericht entschied sich für den Bau der Berliner Architekten Thomas Müller und Ivan Reimann. dapd

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