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Frau im Wald vergewaltigt:

Sechseinhalb Jahre Haft

Berlin - Ein Sexualtäter ist nach einem Überfall auf eine 27-jährige Frau in einem Wald bei Rahnsdorf zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der 39-Jährige war am Nachmittag des 4. Juli 2008 der ihm fremden Frau gefolgt, als sie von der S-Bahn kam. Er packte sie von hinten und verlangte zunächst Wertsachen. Als ihm die medizinisch-technische Assistentin Geld und Handy gegeben hatte, drängte er sie tiefer in den Wald und vergewaltigte sie. Mit verbundenen Augen und der Drohung, er kenne ihre Adresse, ließ er sie zurück. Die Richter sprachen in ihrem Urteil am Montag von einem „außerordentlich gravierenden“ Fall einer Vergewaltigung. Der Angeklagte hatte die Tat gestanden. Er sei angetrunken und wegen Stress mit seiner Freundin frustriert gewesen, erklärte der gelernte Maler. K.G.

Einbrecher machen zu viel Licht – mutmaßliche Metalldiebe erwischt

Berlin - Nicht weit haben es in der Nacht zu Montag drei mutmaßliche Einbrecher geschafft. Die Männer zwischen 20, 22 und 37 Jahren waren in Friedrichshagen über einen Zaun in ein Betriebsgelände eingebrochen. Wie in zahlreichen TV-Krimis fiel einer Anwohnerin in der Rahnsdorfer Straße gegen Mitternacht auf, dass auf dem Gelände der benachbarten Firma das Licht mehrfach ein und aus ging. Die drei Männer hoben dann auch noch Gegenstände über einen Zaun und luden sie in einen Transporter. Die Frau rief die Polizei. Während einer der Täter beim Eintreffen der Einsatzwagen davonrannte, nahmen Polizisten zwei 20- und 37-jährige Männer fest. Der Flüchtende wurde wenig später in der Bölschestraße eingeholt und festgenommen. Bei der Durchsuchung des 22-Jährigen fand die Polizei eigenen Angaben zufolge einen Autoschlüssel zu einem Wagen, der in der Nähe geparkt war und in dem sie mehrere Meter gestohlene Kabel entdeckten. Darüber hinaus wies sich der Einbrecher mit einem gefälschten Ausweis aus. Er und seine beiden Komplizen mussten sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen.Tsp

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