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Flugsicherung erklärt Politikern

die Schönefeld-Routen



Die Deutsche Flugsicherung (DFS) will am Montag vor Politikern und Verwaltungen die umstrittenen Planungen der Flugrouten des neuen Flughafens BBI in Schönefeld erläutern. Dazu eingeladen sind die Verkehrsstaatssekretäre von Berlin und Brandenburg sowie Vertreter von potenziell vom Fluglärm betroffenen Stadtbezirken und Gemeinden, wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mitteilte. Die Veranstaltung findet statt im Besucherzentrum „Airportworld“ am Flughafen Schönefeld. Zuvor sollte auch die Fluglärmkommission tagen. Darin sitzen Vertreter der Länder Berlin und Brandenburg sowie betroffener Kommunen und Bezirke. Laut Senatsverwaltung planen die Länder, die Kommission zu erweitern. Wer genau einen Platz erhalten soll, entscheide sich nach der Veranstaltung. Ebenfalls am Montag soll dann auch in Marienfelde der Protest beginnen: Eine Bürgerinitiative will Unterschriftenlisten in Geschäften auslegen. Eine Sprecherin sagte: Es seien nicht nur Zehlendorf und Kleinmachnow vom Lärm betroffen, sondern auch Marienfelde. „Das ist hier den meisten noch gar nicht bewusst.“ Tsp/dapd

Ryanair droht mit Wegzug

aus Berlin

Ryanair droht damit, bald nicht mehr Berlin anzufliegen. Grund seien die höheren Gebühren im Zuge der Eröffnung des neuen Großflughafens BBI in Schönefeld. Das berichtet die „Wirtschaftswoche“. „Wenn das so teuer bleibt wie angekündigt, fliegen wir da künftig nicht mehr hin“, wird Firmenchef Michael O’Leary zitiert. Die Abgaben pro Passagier sollen von bisher im Schnitt zehn Euro auf bis zu 26 Euro steigen, wie die „Wirtschaftswoche“ schreibt. Ryanair verkauft die Tickets zu einem Durchschnittspreis von 35 Euro.    Ein Sprecher der Berliner Flughafengesellschaft sprach von den „üblichen Drohgebärden“ der Fluglinie. Die Konsultationen für die neue Gebührenordnung an den BBI-Terminals beginnen im Oktober. Tsp

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