NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Polizisten roden Hanfplantage

hinter Neuköllner Mietshaus

Hinter einem Mehrfamilienhaus in Neukölln haben Polizisten in der Nacht zu Freitag eine größere Hanfplantage entdeckt. Die Beamten waren wegen ruhestörenden Lärms zu dem Haus in der Grenzallee gekommen. Dabei stießen sie auf ein zwölf Quadratmeter großes Beet mit etwa 370 Cannabispflanzen, die zum Teil bis zu drei Meter groß waren. Der illegale Grünstreifen wurde gerodet. Der mutmaßliche Plantagenbesitzer (30) wurde festgenommen. dapd

Montag- und Dienstagnacht

wird die A 113 gesperrt

In der Nacht zu Dienstag sowie in der Nacht zu Mittwoch wird die Autobahn A 113 jeweils zwischen 21 Uhr und 5 Uhr von Anschlussstelle Adlershof bis Anschlussstelle Schönefeld Nord in Fahrtrichtung Süd vollständig gesperrt. Zudem gilt die Sperrung in der Nacht zu Mittwoch zwischen 0 Uhr und 5 Uhr bereits ab Anschlussstelle Späthstraße. Alle Ein- und Ausfahrten in diesem Bereich können nicht benutzt werden. In den folgenden beiden Nächten wird dieselbe Strecke dann in umgekehrter Fahrtrichtung voll gesperrt. Grund sind Wartungs- arbeiten in den Tunnels Rudower Höhe sowie Altglienicke. Umleitungen sind ausgeschildert. Tsp

Falschparker darf umgesetzt werden, auch wenn er keinen behindert

Ein falsch geparktes Fahrzeug darf unabhängig von einer konkreten Behinderung des Straßenverkehrs umgesetzt werden. Das hat das Verwaltungsgericht entschieden. Es wies damit die Klage des Autofahrers ab. Der Kläger hatte seinen Pkw im Halteverbot vor der Oberschule der Jüdischen Gemeinde in Mitte geparkt. Polizisten ordneten daraufhin die Umsetzung an. Gegen den Gebührenbescheid in Höhe von 125 Euro wandte der Kläger ein, es sei nicht erkennbar gewesen, aus welchen Gründen das Haltverbot eingerichtet gewesen sei. Das Gericht bekräftigte die ständige Rechtsprechung, wonach von einem falsch parkenden Fahrzeug eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgehe, der die Polizei durch sofortiges Handeln begegnen dürfe. Ein Sicherheitsbereich müsse von parkenden Fahrzeugen freigehalten werde. Die Behörde sei nicht verpflichtet, die Hintergründe für die Einrichtung eines absoluten Haltverbots erkennbar zu machen. dapd

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