NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Zahl der Verkehrstoten

deutlich verringert



Potsdam - Auf Brandenburgs Straßen sind in den ersten vier Monaten des Jahres 51 Menschen bei Unfällen ums Leben gekommen. Damit sei die Zahl der Verkehrstoten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 23 Prozent gesunken, teilte das Innenministerium am Freitag mit. Zwischen Januar und April 2009 waren 66 Personen bei Unfällen getötet worden. Die Zahl der Verletzten ging um fast ein Fünftel auf 2406 zurück. Die Zahl der Verkehrsunfälle ist dagegen um knapp zwölf Prozent auf 29 379 gestiegen, wie es weiter hieß. Diese Entwicklung sei vor allem auf eine hohe Zahl von Unfällen in den Wintermonaten zurückzuführen. ddp

Betrunkener Lastwagenfahrer verursacht schweren Unfall

Trebbin - Ein betrunkener Lastwagenfahrer hat am Freitag einen schweren Unfall auf der Bundesstraße 101 bei Trebbin (Teltow-Fläming) verursacht. Der Mann kam mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und fuhr gegen mehrere Bäume, wie die Polizei mitteilte. Bei dem Unfall stürzte der Anhänger des Sattelzugs um und die geladenen Euro-Paletten fielen heraus. Außerdem knickten drei Straßenbäume um und fielen auf die Fahrbahn. Der Fahrer blieb unverletzt, ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,22 Promille. ddp

Historische Mühlen laden

zum Tag der offenen Tür

Berlin/Potsdam - Am Pfingstmontag wird bundesweit der 17. Deutsche Mühlentag gefeiert. Dabei werden rund 1000 historische Mahlwerke und Mühlen aus 400 Jahren europäischer Mühlenbaukunst gezeigt. In Berlin und Brandenburg öffnen diesmal insgesamt 67 Mühlen ihre Türen für Besucher. Unter anderem können die Bockwindmühle Ketzür nahe dem Beetzsee, die Leinölmühle Straubitz (Oberspreewald) sowie auch noch im Entstehen begriffene Projekte wie die holländische Erdmühle im uckermärkischen Greiffenberg besichtigt werden. In Berlin erklären Hobby-Müllerinnen und -Müller in Britz die Funktionsweise der dortigen Mühle. (www.muehlen-dgm-ev.de). ddp

Bündnis mobilisiert zu Protesten

gegen Neonazi-Aufmarsch in Bernau

Bernau - Mit Protesten will ein überregionales Bündnis einen geplanten Neonazi-Aufmarsch in Bernau verhindern. Ziel der Kundgebungen unter dem Motto „Kein Ort für rechte Propaganda“ am 29. Mai sei, über alle sozialen, politischen und kulturellen Unterschiede hinweg „den Nazis entgegenzutreten“, teilte das Netzwerk für Toleranz und Weltoffenheit mit. Der Aufruf wird den Angaben zufolge auch vom Bürgermeister der Stadt unterstützt. Vom Protest werde keine Konfrontation mit der Polizei ausgehen, hieß es weiter. Die Aktionen gegen den Neonazi-Aufmarsch sollen um 10 Uhr am Bahnhof beginnen. Nach Angaben des Bündnisses „Brandenburg Nazifrei“ plant die rechtsextreme „Kameradschaft Märkisch Oder Barnim“ bis Mitte Juli Aufmärsche in insgesamt sieben Orten im Nordosten Brandenburgs. epd

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