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Prozess: Erst Zigarette verlangt,

dann Pistole gezogen



Nach einem Überfall auf einen Passanten stehen seit Montag drei junge Männer vor Gericht. Die 19- und 20-Jährigen hatten in der Nacht zum 6. Februar von dem 34-jährigen Opfer eine Zigarette verlangt. Weil der Nichtraucher keine hatte, sollte er Geld, sein Handy und Schmuck herausgeben. Einer der Täter bedrohte ihn mit einer Pistole. „Es war eine total dumme Aktion, ich wollte wohl cool sein“, erklärte der Hauptangeklagte. Die Angeklagten hatten zehn Euro und ein Handy erbeutet. Kurz darauf wurden sie von einer Polizeistreife gefasst. Der Prozess geht am Mittwoch weiter. K.G.

Hochstaplerin muss

für viereinhalb Jahre hinter Gitter

Eine Buchhalterin, die ihre Firma um 174 000 Euro geprellt hatte, muss für vier Jahre und sechs Monate hinter Gitter. Das Landgericht sprach die 31-Jährige am Montag des Betruges sowie der Untreue in 295 Fällen schuldig. Verena H. hatte sich die Stellung in einem Unternehmen für Ökoberatung mit einem falschen Diplom erschlichen. Ab 2008 habe sie ein Lügengebäude aufgebaut, das Vertrauen der Chefs ausgenutzt und fast täglich mit EC-Karten der Firma Gelder abgehoben oder Online private Rechnungen beglichen, hieß es im Urteil. K.G.

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