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Polizei braucht mehr Zeit,

um Unfallorte zu erreichen



Potsdam - Die Brandenburger Polizei hat im vergangenen Jahr durchschnittlich 18 Minuten und 6 Sekunden gebraucht, um zu einem Unfallort mit Verletzten zu gelangen. Im Jahr 2008 lag die Zeitspanne noch bei 17 Minuten und 30 Sekunden, wie Innenminister Dietmar Woidke (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage mitteilte. In einem Fall erreichten die Polizisten 2009 sogar erst nach 73 Minuten den Unfallort. 2008 war die längste Zeit mit 80 Minuten angegeben worden. Bei Unfällen mit Sachschaden verlängerte sich die durchschnittliche Zeitspanne um eine Minute auf 25 Minuten und 45 Sekunden. Die längste Zeit lag 2008 noch bei 1 Stunde, 58 Minuten. 2009 lag sie bei zwei Stunden. Die Zahl der Verkehrsunfälle in Brandenburg war 2009 wieder gestiegen, teilte Woidke weiter mit. War die Zahl der Unfälle zwischen 2006 und 2008 von 84 675 auf 81 255 gesunken, stieg sie 2009 auf 82 889. In 8613 Fällen kam es dabei im Vorjahr zu Personenschäden. dapd

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